Scandola siegt - Rovanperä überschlägt sich

Bei der Rally Adriatico kann sich der Umberto Scandola zum bereits fünften Mal in Folge gegen die versammelte Konkurrenz durchsetzen. Die 16-jährigen Kalle Rovanperä und Marquito Bulacia Wilkinson leisteten sich jeweils einen Abflug ins Unterholz.

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Bei der Rally Adriatico kann sich der Umberto Scandola zum bereits fünften Mal in Folge gegen die versammelte Konkurrenz durchsetzen. Die 16-jährigen Kalle Rovanperä und Marquito Bulacia Wilkinson leisteten sich jeweils einen Abflug ins Unterholz.

Umberto Scandola und Guido D'Amore gaben auch in diesem Jahr das Tempo vor bei der Rally Adriatico. Sieben von neun Bestzeiten schaffte das Duo von Skoda Italia Motorsport und sicherte sich für die erste Etappe die volle Punktzahl, die zweite Position sicherte sich Paolo Andreucci (Peugeot 208 T16) nur dank eines Stempelfehlers des Teamkollegen Kalle Rovanperä, der sich davon eine bessere Startposition für die zweite Etappe versprach und auf die vierte Position mit 35,4 Sekunden Rückstand hinter Simone Campedelli zurückfiel.  

Der ebenfalls 16 Jahre junge Bolivianer Marquito Bulacia Wilkinson belegte bis zu seinem Überschlag in der fünften Wertungsprüfung der ersten Etappe die sechste Position. Nur dank Rally2 konnte er wieder an der Veranstaltung teilnehmen und am Ende sprang der elfte Gesamtrang heraus. Für Rovanperä hingegen musste am zweiten Tag die Segel streichen nach einem Überschlag und den anschließenden Verlust der Kühlflüssigkeit. 

An der Spitze änderte sich nichts, Scandola begnügte sich den Vorsprung in der Gesamtwertung zu verwalten und siegte zum fünften Mal bei der Rally Adriatico, wie zuvor der bisherige alleinige Rekordsieger Andrea Navarra. Den Tagessieg holte Simone Campedelli (Ford Fiesta R5), der auch in der Gesamtwertung an Paolo Andreucci vorbeiziehen konnte.  Im Rahmen der Schottermeisterschaft Campionato Italiano Terra siegte Nicolò Marchioro (Peugeot 208 T16) mit nur 8,8 Sekunden auf Andrea Dalmazzini (Ford Fiesta R5). 

Maximilian Koch und seine Beifahrerin Lisa Brunthaler beendeten im Skoda Fabia S2000 die Veranstaltung auf dem 20. Gesamtrang als drittschnellstes Team in einem Super 2000-Fahrzeug, mit gerade mal 24,2 Sekunden Rückstand Matteo Vintaloro im Peugeot 207 S2000. Dabei musste das Duo aus Deutschland eine Zeitstrafe von einer Minute hinnehmen. 

Ergebnis Rally Adriatico 2017

01. U. Scandola/G. D'Amore (Skoda Fabia R5) 1:07:30,8

02. S. Campedelli/P. Elia Ometto (Ford Fiesta R5) +0:26,5

03. P. Andreucci/A. Andreussi (Peugeot 208 T16) +0:41,4

04. N. Marchioro/M. Marchetti (Peugeot 208 T16) +1:37,6

05. A. Dalmazzini/A. Albertini (Ford Fiesta R5) +1:46,4

06. L. Ricci/A. Biordi (Ford Fiesta R5) +2:02,9

07. A. Nucita/M. Vozzo (Skoda Fabia S2000) +2:06,3

08. D. Ceccoli/P. Capolongo (Ford Fiesta R5) +2:09,8

09. E. Bresolin/R. Pollet (Peugeot 208 T16) +2:11,4

10. A. De Dominicis/E. Inglesi (Skoda Fabia R5) +2:21,3