Andreucci knapp vor Basso

In Italien geht es in der Fahrer-Wertung eng zu zwischen Giandomenico Basso (Ford Fiesta R5) und Paolo Andreucci (Peugeot 208 T16) zu. Dahinter folgt Umberto Scandola (Skoda Fabia R5).

In Italien geht es in der Fahrer-Wertung eng zu zwischen Giandomenico Basso (Ford Fiesta R5) und Paolo Andreucci (Peugeot 208 T16) zu. Dahinter folgt Umberto Scandola (Skoda Fabia R5).

Der zweimalige Sieger der Rally del Friuli Venezia Giulia dominierte auch das Geschehen der diesjährigen Veranstaltung. Nach sieben Wertungsprüfungen ging die erste Etappe sowie die erste Tageswertung zu Ende, die Basso zu seinen Gunsten mit 6,4 Sekunden Vorsprung auf Andreucci entscheiden konnte. Nicht so gut erging es Scandola, der sich in der zweiten Wertungsprüfung ein Rad abriß und ausschied.

Bei seiner Rückkehr am zweiten Tag reichte es zu Rang vier, den Tagessieg holte einmal mehr Basso, der dadurch in der Fahrer-Wertung an Ucci vorbeiziehen konnte.  Als Gesamt-Sechster wurde Albert von Thurn und Taxis (Skoda Fabia R5) gewertet, gefolgt vom Rumänischen Champion Simone Tempestini (Ford Fiesta R5). Hermann Gassner (Mitsubishi Lancer Evo X R4) gewann als Gesamt-Zehnter die Mitropa Cup-Wertung.

Am vergangenen Wochenende konnte Paolo Andreucci im Kampf um den Titel in der Italienischen Fahrerwertung zurückschlagen, durch den Sieg in der ersten Tageswertung der Rally di Roma Capitale eroberte er die Meisterschaftsführung wieder zurück. Der Sieg war denkbar knapp, denn nach zehn Wertungsprüfungen betrug der Rückstand des zweitplatzierten Umberto Scandola gerade mal fünf Zehntelsekunden. Basso hingegen konnte nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen und gab sich jeweils mit Rang drei in beiden Tageswertungen zufrieden.

Die gute Leistung vom Vortag konnte Scandola während der zweiten Etappe noch steigern und holte neben dem Tages- auch den Gesamt-Sieg rund um die italienische Hauptstadt. Paolo Andreucci wurde Zweiter mit 5,9 Sekunden Rückstand gefolgt von Basso dessen Rückstand im Ziel 38,3  Sekunden auf den Sieger betrug. Siebzehnter wurde der ehemalige und mittlerweile 50 Jahre alte Ex-Europameister Renato Travaglia am Steuer eines Suzuki Baleno SR R1.

Endstand Rally del Friuli Venezia Giulia 2016:
1. G. Basso/L. Granai (Ford Fiesta R5) 1:40:14,8
2. P. Andreucci/A. Andreussi (Peugeot 208 T16) +0:19,0
3. S. Campedelli/D. Fappani (Ford Fiesta R5 LPG) +0:23,5
4. A. Bosca/R. Aresca (Ford Fiesta R5) +1:54,2
5. A. Rusce/S. Farnocchia (Ford Fiesta R5) +3:49,0

Endstand Rally di Roma Capitale 2016:
1. U. Scandola/G. D'Amore (Skoda Fabia R5) 1:34:26,1
2. P. Andreucci/A. Andreussi (Peugeot 208 T16) +0:05,9
3. G. Basso/L. Granai (Ford Fiesta R5) +0:38,3
4. S. Campedelli/D. Fappani (Ford Fiesta R5 LPG) +2:51,4
5. A. Re/G. Ciucci (Ford Fiesta R5) +3:11,6