Lukyanuk will in die Rallye-EM

Wie schon zur Rallye Waldviertel geht der Russe Alexey Lukyanuk auch bei der Jänner Rallye mit dem Ukrainischen Beifahrer Yevhen Chervonenko mit der klaren Botschaft „We want peace!“ an den Start. Doch noch ist der weitere Saisonverlauf für Lukyanuk unklar.

Wie schon zur Rallye Waldviertel geht der Russe Alexey Lukyanuk auch bei der Jänner Rallye mit dem Ukrainischen Beifahrer Yevhen Chervonenko mit der klaren Botschaft „We want peace!“ an den Start. Doch noch ist der weitere Saisonverlauf für Lukyanuk unklar.

„Es besteht Hoffnung, dass wir nach der Jänner Rallye das EM-Programm fortsetzen können“, so Alexey Lukyanuk. „Doch es ist schwierig etwas über die Zukunft angesichts der Kursentwicklung des Euro und des Dollar zu sagen, aber wir werden versuchen ein möglichst gutes Ergebnis bei der Jänner Rallye zu erzielen.“

Alexey Lukyanuk gehört sicher nicht zur Gattung der langsamen Gentleman Driver. Der 34-jährige Russe holte dieses Jahr den Titel in der heimischen Meisterschaft und zusätzlich auch in Estland. Bei seinen EM-Auftritten wurde ihm bereits zweimal die Colin McRae ERC Flat Out Trophy verliehen. Wie schon zur Rallye Waldviertel wird der in St. Petersburg geborene Lukyanuk auch im Mühlviertel mit einem Ford Fiesta R5 von H-Racing an den Start gehen.

„Anfangs hatten wir den Einsatz bei der Jänner Rallye gar nicht vorgesehen, doch Yevhen Chervonenko meinte das es schön wäre dort teilzunehmen. Da er in Kürze 55 Jahre alt wird, lud ich ihn kurzerhand auf den Beifahrersitz ein. Für mich ist diese Rallye sehr wichtig, um zusätzliche Erfahrungen in einem Auto der R5-Kategorie zu sammeln. Im Vorfeld werden wir einen kurzen Test einlegen, um die neuen Pirelli-Reifen kennenzulernen.“

Lukyanuk wird nach eigener Aussage die kommende Saison mit einer Weißrussischen Lizenz bestreiten, dies vor allem wegen der partnerschaftlichen Beziehungen zu den dort ansässigen Sponsoren. „Wenn alles gut verlaufen sollte, dann könnten wir auch beim zweiten EM-Lauf in Lettland mit von der Partie sein. Dort würde dann auch wieder Alexey Arnautov auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.“