Schwarz mit Baja-Premiere zufrieden

Platz zwölf in der Top-Kategorie der Trophy Trucks, Platz 20 im Gesamtklassement. Armin Schwarz zieht ein positives Fazit nach dem ersten Start im neuentwickelten AGM-Jimco X6. Der Sieg bei der berühmt-berüchtigten Baja 1000 ging an Andy und Scott McMillin.

  • ZUFRIEDEN: Armin Schwarz startete erstmals mit seinem neuen Trophy Truck bei der Baja 1000

Platz zwölf in der Top-Kategorie der Trophy Trucks, Platz 20 im Gesamtklassement. Armin Schwarz zieht ein positives Fazit nach dem ersten Start im neuentwickelten AGM-Jimco X6. Der Sieg bei der berühmt-berüchtigten Baja 1000 ging an Andy und Scott McMillin.

Das älteste Offroad-Rennen der Welt zeigte sich von seiner tückischsten Seite. Eine Woche vor dem Start war ein kleiner Tornado über die Baja California hinweg gerast und hatte mit schweren Regen große Teile der Strecke unter Wasser gesetzt. Weite Streckenteile waren tief ausgewaschen und noch schlechter als zuvor. Für Armin Schwarz ein Problem: "Auf der echten, schlimmen Klamotte, den riesigen Felsbrocken und tiefen Wellen zogen uns die klassischen Trophy Trucks davon. Diagnose: Unser Fahrwerk ist noch zu weich. Aber das dürfte leicht auszusortieren sein."

 

Immerhin konnte die AGM-Mannschaft schnell einen Vorteil gegenüber der etablierten Trophy-Truck-Konkurrenz ausmachen. "Wie wir erwartet hatten, waren wir mit unserem verhältnismäßig leichten und wendigen Trophy Truck auf den kurvenreichen und engen Abschnitten schneller als die anderen", erklärte Armin Schwarz. "Insgesamt sind wir nicht voll auf Angriff gefahren, haben uns eher mit rund 70 Prozent von dem begnügt, was vielleicht möglich gewesen wäre, denn wir wollten unbedingt diese 900 Testmeilen unter Rennbedingungen auf die Uhr bekommen."

 

Defekte gab es so gut wie keine. Die Felgen verbogen sich und verursachten zwei Reifenschäden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Getriebe zur Halbzeit gewechselt. "Der Tausch in rabenschwarzer Nacht und der Wildnis kostete uns drei Stunden, weil die Mechaniker erst mal in die Wüste raus mussten", sagte Armin Schwarz. "Nach dem Wechsel lief unser AGM-Jimco X6 wie das sprichwörtliche Uhrwerk: Keine Kinderkrankheiten, keine Elektrikdefekte, keine undichten Leitungen, rein gar nichts."

 

Nach über 19:54.48 Stunden erreichte Armin Schwarz und Teamkollege Martin Christensen endlich das Ziel der Baja 1000. Die beiden Sieger Andy und Scott McMillin hatten mit ihrer Party längst begonnen. Sie waren 4:03 Stunden schneller als das AGM-Team.