Saisonauftakt der ERT

Bei besten äußerlichen Bedingungen fanden sich elf eingeschriebene ERT-Teams im belgischen Dinant ein, um mit den sensationellen 176 Startern auf Bestzeitjagd zu gehen.

  • AUFTAKT: Die Euro-Rallye-Trophee startete in die neue Saison

Bei besten äußerlichen Bedingungen fanden sich elf eingeschriebene ERT-Teams im belgischen Dinant ein, um mit den sensationellen 176 Startern auf Bestzeitjagd zu gehen.

Bob Kellen mit Nathalie Hoffmann auf Fiesta R2 machte wie auch Uwe Gropp mit Hans-Peter Loth und Jang Blom mit Co Luc Arendt auf ihren C2R2max mächtig Druck auf die belgischen Asphaltbrenner. Blom fing sich dabei einen Plattfuß mit seinen Pirellis ein, was ihn derart aus der Konzentration warf, dass er kurz darauf der belgischen Polizei auch noch wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit eine Geldspende überreichen musste. Damit noch nicht genug des Pechs- kurz darauf beendete ein Kupplungsschaden den flotten Ritt und das Team musste aufgeben.

 

Nicht viel besser erging es Kellen. Er rollte nach toller Fahrt mit technischem Defekt aus. Naab/Korz und Konrath/Brack zeigten mit ihren untermotorisierten Opels, was man mit solcher Technik anstellen kann und nisteten sich mit Top-Zeiten in den Top 10 der stark besetzten Klassen ein. Reinert/Pirzenthal auf Golf 2 hatten nach guter Anfangsphase Glück im Unglück, als ihnen nach einer Hochgeschwindigkeitspassage ein Vorderrad wegknickte und das Fahrzeug unbeschädigt auf der Straße zum stehen kam. Steve Zimmer hat noch immer Pech mit seinem EVO- auch er musste die Rallye vorzeitig beenden, ebenso wie Christen, Lanners, Weydert und der schnelle Audi Treter Karlsson.

 

Die anspruchsvollen Prüfungen wurden von tausenden von begeisterten Zuschauern gesäumt, was den Piloten viel Spass bereitete und zu immer mehr Risiko anstachelte. 80(!) Ausfälle sprechen eine klare Sprache und würdigen die Ergebnisse der Angekommenen um so mehr. Claude Streicher mit Christine Bellanuono auf Evo 9 erreichte am Ende trotz Feindkontakt als ERT Sieger und 7. der Rennreifenwertung erleichtert das Ziel. Dahinter wurden Gropp/Loth mit fehlerfreier Fahrt Zweiter. Naab/ Korz mit viel Einsatz  Dritte und Konrath/Brack kamen mit dem fast seriennahen Kadett E auf Platz vier.

 

Beim nächsten ERT-Lauf, der ADAC Pfalz Westrich Rallye (6. und 7. Mai), trifft man dann auf die DRM-Elite.