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Cols gewinnt die Condroz

JWRC-Pilot Larry Cols entscheidet die 31. Auflage der Rallye du Condroz-Huy für sich vor den belgischen Rallye-Legenden Patrick Snijers und Bruno Thiry.

<strong>Gesamtdritter:</strong> Thiry

Die Veranstalter des belgischen Klassikers beschlossen im Vorfeld auf die Teilnahme der WRC/Gr. A8-Fahrzeuge zu verzichten und das Konzept ging vollends auf. Das tolle Starterfeld mit über 160 Teilnehmern bot den Rallyefans rund um die Stadt Huy ein tolles Fest und einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg.

 

Nach den ersten beiden Prüfungen am Samstag lag noch Larry Cols in Führung, doch der einsetzende Regen brachte den Allradfahrzeugen den Vorteil und so konnte der 38-jährige Chris Van Woensel in Führung gehen. Doch der Renault-Pilot gab sich nicht geschlagen und versuchte die Pace zu halten, was ihm auch gelang. Im Etappenziel am Samstag Abend belegte Cols mit nur 18.2 Sekunden Rückstand eine hervorragenden dritten Gesamtplatz hinter den Gruppe N-Piloten Van Woensel und Gaban, die nur 0.7 Sekunden voneinander getrennt waren.

 

Zu Beginn der zweiten Etappe gaben weiterhin die Gruppe N-Fahrer den Ton an und vergrößerten den Rückstand des Renault-Piloten Cols und alles sah nach einem Sieg von Chris Van Woensel aus. Doch schon in der siebzehnten Wertungsprüfung musste der Mitsubishi-Pilot aufgeben und in der darauffolgeden Prüfung erreichte Pascal Gaban mit 40.6 Sekunden Rückstand das Ziel.

 

Von da an hieß es für Cols die Führung vor dem entfesselt fahrenden Patrick Snijers zu verteidigen, der nur 5.9 Sekunden Rückstand hatte. Dies gelang dem 29-järhigen auch, der nach dem Sieg bei der diesjährigen Ypres Westhoek seinen zweiten Saisonsieg feiern konnte. Hinter dem zweitplazierten Snijers erreichte der ehemalige Europameister Bruno Thiry das Ziel, der zum letzten Mal die legendäre Bastos-Lackierung auf seinem Fahrzeug in Belgien präsentierte.

 

"Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung", sagte Thiry nach der Rallye. "Von Beginn an bin ins Ziel war unser Citroën konkurrenzfähig und wir hatten keinerlei technische Probleme. Was mich zufrieden stellt ist die Entwicklung des Fahrzeugs während der letzten Monate. Bei der Ypres verloren wir noch eine Sekunde pro Kilometer, doch nun in Huy haben wir auf die gleiche Konkurrenz nur noch eine Zehntelsekunde bei sehr schwierigen Bedingungen verloren."

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