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Armin Kremer wird Dritter

Mit dem dritten Rang endete für Armin Kremer und Co-Pilot Fred Berssen der Ausflug zum dritten Lauf der Asien-Pazifik-Meisterschaft 2003. Sieger wurde Toshi Arai.

<strong>Dritter:</strong> Armin Kremer mit solider Leistung

Mit einem Vorsprung von 4:07.2 Minuten sicherte sich der Japaner Toshi Arai den Sieg bei seiner Heimrallye, die im kommenden Jahr als WM-Lauf ausgetragen wird. Mitsubishi-Pilot Geoff Argyle wurde zweiter und der Mecklenburger Armin Kremer, der am gestrigen Tag von zahlreichen Ausfällen der Konkurrenz profitierte, sicherte sich Rang drei.

 

"Es war heute nicht einfach. Die Strecken waren sehr nass und rutschig", erklärte Kremer. "Unsere Reifen waren für diese Bedingungen nicht optimal. Hier müssen wir weiterentwickeln."

 

Aufregung dagegen bei Kremers Teamkollege David Doppelreiter. Das MRF-Team hatte zu wenig Rennbenzin im Gepäck und entschied, dass man sich voll auf Armin Kremer konzentrieren wird und sich der Österreicher mit normalem Tankstellenbenzin und einer um etwa 30 PS geringeren Motorleistung zufrieden geben musste. "Es ist schon frustrierend, wenn man bereits vor der Rallye weiß, dass man überhaupt keine Chance hat. Mir wurde gesagt, ich soll halt verschiedene Reifenmischungen testen und weiter lernen. Für mich auch deshalb unverständlich, da ich in der Meisterschaft in der Gruppe N derzeit den 3. Zwischenplatz zu verteidigen habe und vom Speed her zu meinem Teamkollegen bereits bei der letzten Rallye aufschließen konnte", ärgerte sich Doppelreiter.

 

Mit viel Wut im Bauch attackierte der Österreicher, bis ihn eine Getriebedefekt zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Dennoch konnte Doppelreiter dank des Reglement der APRC an den beiden letzten Tagen wieder starten und mit starken Zeiten aufhorchen lassen. "Auf meinen Teamkollegen habe ich überhaupt nur ein paar Sekunden verloren und war einmal sogar zeitgleich", so David stolz, der auf der letzten Prüfung drittschnellster wurde.

 

Eine nicht minder starke Vorstellung lieferte Daniel Carlsson mit seinem Suzuki Ignis ab. Der Schwede holte sich Gesamtrang fünf und wurde bester Super1600-Pilot.

 

Endergebnis Rally Hokkaido 2003

1. T.ARAI, SUBARU, 2:59:55.1

2. G.ARGYLE, MITSUBISHI, +4:07.2

3. A.KREMER, MITSUBISHI, +5:56.5

4. KAMADA.T, SUBARU, +6:13.6

5. D.CARLSSON, SUZUKI, +7:34.9

6. TAGUCHI.S, MITSUBISHI, +10:12.6

7. WATANABE.Y, MITSUBISHI, +11:24.9

8. IWASHITA.E, MITSUBISHI, +11:35.2

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