Cross-Country

Al Mutaiwei gewinnt Weltcup

Mit der Baja Portalegre in Portugal endete der FIA World Cup für Cross-Country-Rallyes 2012 und nun ist es offiziell: Khalifa Al-Mutaiwei gewinnt den Titel 2012.

Zwar hatten Al Mutaiwei und sein deutscher Co-Pilot Andreas Schulz im X-raid Mini ALL4 Racing nicht mehr teilgenommen, doch das Duo hatte bei den Veranstaltungen zuvor einen uneinholbaren Vorsprung in der Gesamtwertung herausgefahren. Die beiden Russen Vladimir Vasiliev und Vitaliy Yevtyekhov waren in Portugal zum ersten Mal im Mini ALL4 Racing unterwegs. Allerdings schieden sie auf der letzten Prüfung aus.

 

Für das X-raid Team ist es der fünfte FIA-Titel in Folge. Seit 2008 ist die Mannschaft aus Trebur auf internationalem Parkett nun ungeschlagen. 2004 gewann X-raid zum ersten Mal einen FIA Weltcup. Der Fahrer damals: Khalifa Al Mutaiwei am Steuer eines BMW X5. Acht Jahre später wiederholt der Pilot aus Dubai nun seinen Erfolg und holt seinen zweiten Weltcup-Titel.

 

Den letzten Stein für diesen Erfolg legte er mit einem Sieg bei der Rallye in Ägypten im Mini ALL4 Racing des Fazza Rally Teams. Sein schärfster Konkurrent Jean-Louis Schlesser wurde am Ende der vierten Etappe disqualifiziert, damit konnte sich Al Mutaiwei einen uneinholbaren Vorsprung von 69 Zählern in der Gesamtwertung herausfahren. Bei der Abschluss Veranstaltung des FIA Weltcup, der Baja Portalegre in Portugal, wurden nur noch höchstens 30 Punkte vergeben. Al Mutaiwei hat in dieser Weltcup Saison vor allem durch Konstanz überzeugen können. Er konnte bei jeder Veranstaltung punkten, während seine Konkurrenten immer wieder ohne Punkte blieben.

 

„Der Erfolg von Khalifa ist etwas ganz besonderes“, so X-raid Teamchef Sven Quandt. „2004 haben wir zusammen den ersten FIA-Titel für X-raid geholt. Khalifa hat danach lange keine Rallyes mehr bestritten. Doch mit seiner Rückkehr in den Off-Road-Rallyesport konnte er sofort wieder mithalten. Durch seine Konstanz konnte er sich den Titel sichern.“

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