Röhrl kehrt mit dem Pikes Peak Audi in die Eifel zurück

Es geht wohl doch nicht ohne Walter Röhrl. Der Ex-Weltmeister wird wieder am Eifel-Rallye-Festival teilnehmen. Im Gepäck hat er ein legendäres Auto von Audi.

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Es geht wohl doch nicht ohne Walter Röhrl. Der Ex-Weltmeister wird wieder am Eifel-Rallye-Festival teilnehmen. Im Gepäck hat er ein legendäres Auto von Audi.

Update: Der Einsatz von Walter Röhrl im Pikes Auto findet nicht statt. Weitere Informationen gibt es hier ...


Volkswagen will am 24. Juni am Pikes Peak Geschichte schreiben und mit einem Elektro-Flitzer das berühmteste Bergrennen der Welt gewinnen. Ob das Fahrzeug einmal ähnlichen Kultstatus erreichen wird, wie der legendäre Audi quattro, mit dem Walter Röhrl den Berg erklomm, muss sich erst noch zeigen. 

Welchen Stellenwert der Audi noch 30 Jahre nach der Rekordfahrt bei den Fans hat, wird man beim Eifel-Rallye-Festival (19. bis 21. Juli) erleben. Dort tritt Röhrl mit dem Pikes Peak S1 im Rahmen einer speziellen Pikes-Pike-Parade auf. Die Boliden werden bei zwei ausgewählten Prüfungen antreten. Sie starten am Freitagabend auf dem Nachtrundkurs "proWIN Hilgerath" und am Samstag beim zweiten ‚Risselberg'-Durchgang, die Prüfung führt passenderweise über eine ehemalige Bergrennstrecke.

Ein ganz besonderes Fahrzeug wird in der Eifel seine ersten Kilometer nach dem Pikes Peak-Einsatz 1986 absolvieren. Aus dem Fundus von Wolf-Dieter Ihle stammt der VW Golf Bimotor. Der Doppelmotor-Golf - bei der Restauration kamen noch einige Kilo Sand aus Colorado ans Tageslicht - wird wie damals von Ex-Europameister Jochi Kleint pilotiert.

Auch bei Erich Müller wereden die Lichter in den ‚Schrauberhallen' bis zum Festival nicht mehr ausgehen. Peugeot forderte 1987 mit drei Peugeot 205 T16 Pikes Peak Audi heraus. Die drei Einsatzfahrzeuge existieren jedoch nicht mehr. Zwei wurden 1988 als Basis für die dann eingesetzten 405 T16 umgebaut, einer wurdefür Rallyecross-Einsätze modifiziert. Diese Lücke füllt Müller und baut einen originalgetreuen 205 T16 Pikes Peak neu auf, die Jungfernfahrt mit ihm am Steuer wird dann beim Festival erfolgen.

Der Brite Mark Rennison bringt den originalen Ford RS200 mit nach Daun, mit dem er selbst am ‚Race To The Clouds', dem ‚Rennen zu den Wolken', teilgenommen hat. Initiiert hat diesen Einsatz Festival-Dauergast John Wheeler, der gleichzeitig auch der ‚Vater' des RS200-Projektes bei Ford war .