Veränderungen beim Eifel Rallye Festival

Neuigkeiten vom Eifel Rallye Festival. Der Shakedown am Donnerstagnachmittag wird in der ‚Maubach-Arena’ bei Hörscheid ausgetragen. Auf der Samstagsetappe gibt es dann ein Comeback der Bergrennstrecke am Risselberg. Die erste Hälfte der Prüfung ist allerdings vollkommen neu.

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Neuigkeiten vom Eifel Rallye Festival. Der Shakedown am Donnerstagnachmittag wird in der ‚Maubach-Arena’ bei Hörscheid ausgetragen. Auf der Samstagsetappe gibt es dann ein Comeback der Bergrennstrecke am Risselberg. Die erste Hälfte der Prüfung ist allerdings vollkommen neu.

Der Ablauf des Festival-Wochenendes (19.-21. Juli) bleibt weitestgehend gleich. Nach dem Shakedown folgt am Donnerstag der Welcome-Abend mit Open-Air-Kino in der Rallye-Meile mitten in Daun. Hier findet Freitag früh auch die öffentliche Abnahme der Fahrzeuge mit anschließender Autogrammstunde der Top-Stars statt. 

Dann geht es auf die Schotter-Prüfung mit Driftkurve, Sprungkuppe, anschließend verwandelt die Nachtprüfung „proWIN Hilgerath“ die kleine Gemeinde Sarmersbach erneut in ein riesiges Festival-Gelände. Der Samstag bringt dann das Comeback am Risselberg, bevor am Abend das Wochenende mit einer großen Rallye-Party ausklingt. Ihre Anmeldungen zu dem internationalen Festival des historischen Rallye-Sports können die Teams ab dem 1. März abgeben.

Shakedown in der 'Maubach-Arena'

„Vom zentralen Zuschauerpunkt in der neuen ‚Maubach-Arena‘ können die Fans gut 75 Prozent der neuen Shakedown-Strecke einsehen“, verrät Pascal Neuens, der Leiter der Streckensicherung. Um den 5,4 Kilometer langen Rundkurs zu realisieren bedurfte es der Zustimmung vieler Anwohner, schließlich wird die Gemeinde Hörscheid fast komplett von der Außenwelt abgeschnitten. „Alle Zustimmungen sind erteilt, die Vorfreude ist sehr groß und die Dorfgemeinschaft unterstützt uns bei der Bewirtung der Fans“, freut sich Neuens, wie sein Stellvertreter Martin Dimmig eine der jungen tragenden Säulen in der Festival-Organisation.

'Risselberg' mit Zuschauer-Highlight

„Wollt ihr nicht mal wieder bei uns fahren, so kamen die Fragen aus Niederstadtfeld“, berichtet Organisationsleiter Otmar Anschütz. „Die Türen waren sehr weit offen und gemeinsam mit der Ortsgemeinschaft konnten wir diese sehr attraktive neue Variante der legendären Risselberg-Prüfung realisieren.“ 

Motorsport hat in dem ehemaligen Bergrenndorf eine große Tradition, von 1970 bis 1982 wurde hier das Risselberg-Rennen ausgetragen. Die Bergrennstrecke wurde auch in den ersten Festival-Jahren genutzt. Die neue Variante über 14,5 Kilometer beginnt mit einem Rundkurs am Ortsrand von Niederstadtfeld führt dann durch den Ort um anschließend auf der Ursprungsstrecke weiterzulaufen. Die neue Variante führt über das Werksgelände eines metallverarbeitenden Betriebes. „Wie in der gesamten Gemeinde war auch hier die Begeisterung sehr groß, die Firma bleibt am Samstag einfach geschlossen“, sagt Anschütz. Der neue Zuschauerpunkt bietet den Fans ein zusätzliches Highlight, hier kann man fast den gesamten Rundkurs überblicken.