Eifel-Rallye-Festival mit Toyota-Raritäten

Im Vorjahr brachte Audi den Gruppe-S-Prototypen mit in die Eifel, jetzt kommen Toyota-Fans auf ihre Kosten.

  • Der Toyota 222D wird in der Eifel erstmals bewegt werden

Im Vorjahr brachte Audi den Gruppe-S-Prototypen mit in die Eifel, jetzt kommen Toyota-Fans auf ihre Kosten.

Erneut herrscht Premierenstimmung in der Eifel. Im Vorjahr sorgte Audi für erhöhtes Interesse, jetzt steht Toyota im Mittelpunkt. Zum einen wird einer der Gruppe-S-Prototypen namens 222D gezündet. Das schwarze Biest auf Basis des MR-2 mit der Chassisnummer 8, das sich in Besitz von Ernst Kopp befindet, wurde bis dato nur stehend gezeigt, im Juli folgt die „Fahr-Premiere“.

Im Windschatten des Gruppe-S-Prototypen folgt ein Toyota, der noch völlig unbekannt ist. In den 90er-Jahren baute das Toyota Team Europe in Köln zwei Prototypen, die als „ideale Nachfolger“ (englisch: Ideal Successor, kurz IS) für die Gruppe-A-Celica erprobt wurden. IS-1 basierte auf der Celica ST185 und wird in der Rallye-Meile ausgestellt. IS-2 – ein Prototyp auf Corolla-Basis – wird bei der Festival Parade ebenfalls seine Jungfernfahrt im Rahmen einer Rallye geben. 

Weitere Highlights der Parade: Stig Blomqvist und Kalle Grundel fahren – wie vor 31 Jahren – ihre originalen Ford RS200 von der RAC Rallye 1986. Mike Kirkland feiert ein (zweites) Wiedersehen mit seinem Nissan 240RS von der Safari 1983 und Matthieu Tak bringt einen ganz seltenen italienischen Hybriden in die Eifel: Der Alfa Romeo 75 Turbo Evoluzione IMSA ist halb Rennwagen, halb Rallyeauto und wurde beim Giro d’Italia von Rennfahrer Nicola Larini und Rallye-Ass Miki Biasion pilotiert. Dazu gesellt sich der nicht minder seltene Ford Escort RS1700T – jener Hecktriebler, den Ford zunächst für den Gruppe-B-Einsatz vorgesehen hatte, aber nie homologierte.

Das Eifel-Rallye-Festival findet vom 20. bis 22. Juli statt, am 1. Juli wird die Nennliste für die diesjährige Ausgabe veröffentlicht.