DRM 2016

Zeltner: „In Thüringen wird mit uns zu rechnen sein“

Der erste Einsatz im schwarzen Porsche von Born2Drive verlief für Ruben Zeltner alles andere als wünschenswert. Die Sachsen-Rallye musste nach einem Ausrutscher sogar vorzeitig beendet werden. Doch der Blick geht bereits nach vorn.

Die Premiere im neuen Porsche verlief alles andere als optimal. Nachdem Ruben Zeltner den schwarzen 911 GT3 vor der Sachsen Rallye noch nicht testen konnte, war viel Feinarbeit gefragt. Auf den ersten beiden Prüfungen hakte das Getriebe ein wenig, was im Service schnell behoben war. Ebenso wurden zahlreiche Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen, um das extreme Übersteuern in den Griff zu bekommen.

Im zweiten Durchgang des Zuschauerkurses „Glück-Auf-Brücke“ war der amtierende Deutsche Meister zu sehr mit dem Fahrzeug beschäftigt und überhörte eine Ansage seiner Co-Pilotin Petra. Damit fuhr Ruben eine Runde zu viel und verlor eine weitere Minute zur Spitze. „Ich habe zwar die Ansage meiner Frau, dass wir rausfahren, bestätigt – aber im Kopf war ich auf die Handbremswende konzentriert, weil die Handbremse in diesem Auto auf einer ganz anderen Position liegt. Somit kam es dann zu der erneuten Einfahrt in die Runde.“

Patzer auf der Heimprüfung

Nachdem der Ärger verraucht war, wurde im letzten Service des Tages nochmals kräftig geschraubt. Mit Erfolg. Am Samstagmorgen brannten die Zeltner auf den ersten beiden Prüfungen die Bestzeit in den Asphalt. Danach wurde ihre Fahrt ausgerechnet auf der Heimprüfung ‚Neuschönburg’ unliebsam gestoppt. „Ich war in einer Passage zu schnell und kam ein Stück weit von der Strecke ab. Dabei beschädigten wir uns den Hinterreifen und die Stoßdämpferleitung. Damit war an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken“, kommentierte Zeltner seinen Abflug, übrigens sein erst zweiter Schnitzer in den letzten fünf Jahren!

Trotzdem blickt er positiv zum nächsten Einsatz: „Dieser erste Testeinsatz mit dem Porsche war unheimlich wichtig, um das Auto auf unsere Bedürfnisse abzustimmen. Wir wissen jetzt, dass dieses Fahrzeug viel Potenzial hat und wir bei den kommenden Asphaltläufen richtig schnell sein werden. Bei der Thüringen Rallye wird mit unserer ‚Black Beauty’ zu rechnen sein.“

GALERIE: Sachsen-Rallye 2016

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