Pfalz-Westrich nach Tag 1

Wallenwein führt deutlich

Der erste Tagessieg der DRM-Saison 2012 geht an Sandro Wallenwein: Gemeinsam mit Co-Pilot Marcus Poschner fuhr er im Subaru Impreza auf den ersten fünf Prüfungen der ADAC Pfalz-Westrich-Rallye der versammelten Konkurrenz davon.

<strong>KLAR VORN:</strong> Sandro Wallenwein hängt die Konkurrenz ab

Bei schwierigen äußeren Bedingungen überraschte Sandrow Wallenwein seine Verfolger mit einem Blitzstart. Bei diesigem bis nebligen Wetter und der einbrechenden Dunkelheit war die Zusammenarbeit zwischen Fahrer und Beifahrer und ein perfekter Aufschrieb noch wichtiger als sonst. "Ich mag dieses Wetter - solche Bedingungen liegen mir gut", grinste Wallenwein im Ziel der ersten Etappe der ADAC Pfalz-Westrich-Rallye. Co-Pilot Marcus Poschner ergänzt: "Wir haben in dieser Waschküche nichts gesehen, aber dafür lief es ganz gut." 

 

Der sonst eher für seine kalkulierte Fahrweise bekannte amtierende DRM-Champion schaffte sich so zumindest ein kleines Polster vor den Prüfungen des Samstags. "Bei diesem Wetter spielen andere Faktoren eine Rolle als die reine Motorleistung", erklärte Wallenwein, der am Samstag als erster auf die verbleibenden zehn Prüfungen über 102,67 Bestzeit-km gehen wird.


"Wir hatten auf den ersten Prüfungen einfach keinen richtigen Grip und haben viel Zeit verloren", erklärte der vierfache Deutsche Rallye Meister Hermann Gassner im Ziel des 1. Tages. Auch der jüngere Bruder von Sandro, Mark Wallenwein, kämpfte mit Problemen einer ausgefallenen Gegensprechanlage. Er konnte ab der zweiten Wertungsprüfung die Ansagen seines Copiloten nicht mehr verstehen und verlor viel Zeit.

 

Überzeugen konnte Christian Riedemann bei seiner Premiere im Citroen DS3. Er etablierte sich auf dem 4. Gesamtrang und ließ zahlreiche Allradfahrzeuge hinter sich. "Wir kommen mit dem Auto erstaunlich gut klar und konnten auf der ersten Schleife einen kleinen Vorsprung herausfahren. Ich hoffe, dass es morgen so weiter geht", erklärte der Sulinger. Ähnlich souverän zeigte sich Felix Herbold, der ebenfalls in einem baugleichen Fahrzeug seine Premiere feierte. "Wir hatten leider auf der ersten Wertungsprüfung einen Ausrutscher. Daher war ich in der Zweiten auch zu langsam. Wir sind noch in der Lernphase. Ich freue mich schon auf morgen", so der Ismaninger.


Pech hatte dagegen Ruben Zeltner. Er schied bereits auf der ersten Prüfung mit einem Getriebeschaden vorzeitig aus. Auch Peter Corazza erwischte keinen guten Auftakt. Zum Auftakt öffnete sich plötzlich die Beifahrerscheibe und verursachte so störende Windgeräusche in der Gegensprechanlage, dass er seinen Co Ronald Bauer nicht verstehen konnte. Im dichten Nebel rutschte der Mitsubishi-Pilot mehrfach von der Strecke und ging bewusst vom Gas, um keinen Ausfall zu riskieren. Corazza belegt am Abend Platz fünf, mit lediglich 0,6 Sekunden vor Audi-Pilot Eric Karlsson.

 

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