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"Wäre mehr drin gewesen..."

Trotz einer starken Leistung bei der Rallye Vogelsberg mussten sich Niki Schelle und Co-Pilotion Katrin Becker mit dem vierten Rang begnügen.

<strong>Starker Einsatz:</strong> Niki Schelle in Hessen unter Wert geschlagen

Mit einem Paukenschlag begann die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg, der zweite von acht Läufen zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) 2004. Beim Heimspiel seiner hessischen Copilotin Katrin Becker fuhr SUZUKI Privatfahrer Niki Schelle gleich auf der ersten Wertungsprüfung die schnellste Zeit in der Super-1600-Klasse.

 

Die Führung währte jedoch nur kurz. Ein kleiner Ausrutscher in der folgenden Prüfung sowie Probleme mit dem Getriebe und ein Plattfuß am zweiten Rallyetag sorgten dafür, dass sich Schelle/Becker mit Schlussrang 4 begnügen mussten. In der Deutschen Super-1600-Meisterschaft liegt das von der SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE GMBH unterstützte Duo mit ihrem privat eingesetzten SUZUKI IGNIS SUPER 1600 weiterhin auf dem zweiten Gesamtplatz hinter dem erneut siegreichen Werksteam von Citroën.

 

Im Ziel der Asphalt-Hatz über zwölf Wertungsprüfungen mit insgesamt 140,10 Kilometer weiss Niki Schelle nicht, ob bei ihm die Freude oder die Enttäuschung überwiegt: ?In meiner Funktion als Teamchef bin ich natürlich froh darüber, dass wir trotz der verpassten Chance den zweiten Meisterschaftsplatz halten konnten. Als Fahrer ärgere ich mich darüber, dass wir hier nur kurz mit bei der Musik waren. Auch wenn wir gegen die leistungsstarke Konkurrenz nicht ernsthaft rechnen konnten um den Sieg mitzufahren, war für uns doch mehr drin, als es am Ende geworden ist.?

 

Den Nachweis dazu lieferte der 37 Jahre alte Bayer auf der siebten von zwölf Prüfungen mit einer weiteren Bestzeit: ?Das war ein wenig Balsam für die Fahrer-Seelen. Trotz allen Schwierigkeiten an diesem Wochenende konnten wir damit auch zeigen, dass unser SUZUKI IGNIS SUPER 1600 gerade auf den selektiven Streckenabschnitten, wo es nicht nur auf die Topspeed ankommt, eines der besten Rallyeautos ist.?

 

Mit einem Lächeln zieht Katrin Becker, die 23 Jahre junge Copilotin im privat eingesetzten SUZUKI IGNIS SUPER 1600 ihr Resümee: ?Heimspiele sind eben immer so eine Sache. Bevor es für mich ernst wurde räumte ich noch kurz meinen Beifahrersitz, um dem Bürgermeister von Schlitz eine schnelle Proberunde an meinem Arbeitsplatz zu ermöglichen. Er war so begeistert, dass er gar nicht mehr aus dem SUZUKI aussteigen wollte. Nur gut, dass Niki nicht ernsthaft überlegt, nächstes Mal mit ihm zu starten. Schließlich habe ich vor heimischem Publikum jetzt noch eine Rechnung offen: Beim nächsten Mal will ich zumindest den von mir heimlich erhofften Podestplatz nachholen.?

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