70 Nennungen

Viel los bei 'Liter-Monte'

Mit der Litermont Rallye (30. - 31. Mai) wird der fünfte von insgesamt acht Vorläufen des ADAC Rallye Masters 2008 im Saarland ausgetragen.

<strong>GUT BESUCHT:</strong> Über 70 Nennungen liegen zur Litermont-Rallye vor

Mit knapp 70 Anmeldungen kurz vor Nennungsschluss wurde das Vorjahresergebnis deutlich übertroffen. Für Frank Richert/Matthias Prillwitz geht es darum, ihre Tabellenführung zu verteidigen. Dies wird im Ford Escort Cosworth nicht einfach, da Vorjahressieger Hermann Gaßner gleich im Doppelpack anrückt. Der amtierende Deutsche Rallye-Meister und Masters-Sieger von 2006 wird von seinem gleichnamigen und nicht minder schnellen Junior in einem weiteren Mitsubishi Lancer begleitet. In der dritten Runde zum ADAC Rallye Junior Cup wird der Nordhesse Konstantin Keil im VW Golf TDI alles daransetzen, seine Führung vor den beiden Suzuki-Youngstern Manuel Kößler und Thomas Leipold in ihren Swift Sport zu verteidigen.

 

Das Prädikat „ultra kompakt“ verdient sich die 'Liter Monte' 2008 des MSC Piesbach. Nach dem Start am Samstag um 11.21 Uhr auf dem Schlossplatz in Saarwellingen stehen drei Wertungsprüfungen auf dem Programm, die je dreimal zu befahren sind. Schon um 18:31 Uhr werden die ersten Teams auf der Zielrampe in Saarwellingen erwartet. Von den 291 Gesamt-Kilometern sind nicht weniger als 138 auf Bestzeit zu absolvieren. Die Wertungsprüfungen werden angeführt von Klassikern wie der ‚Kansas’, der diesmal als Rundkurs zu bewältigen ist oder der Prüfung ‚Hoxberg’, diesmal mit zwei Ortsdurchfahrten.

 

Neben Richert und den beiden Gaßner's dürften vor allem die Luxemburger Patrick und Katja Gengler (Subaru Impreza) und Jörg de Fries mit Co Hans- Peter Loth im Mitsubishi Lancer zu den Top-Favoriten zählen. Auf den schnellen Asphalt-Pisten könnten aber auch die agilen Fronttriebler ganz vorne dabei sein. Neben Lokalmatador Uwe Gropp im Peugeot 306 maxi sind dies vor allem die beiden VW Golf- Piloten Guido Imhoff und der saarländische Porsche-Werkspilot Timo Bernhard. Trotz des kleineren Autos zählt mit Mathias Kuhnert im Citroën C2R2 auch der Zweite der Masters-Wertung dazu. Mit Heinz-Walter Schewe steht der deutsche Rallye-Meister von 1976 im Porsche 911 GT3 an der Spitze der Division zwei für bärenstarke Hecktriebler.

 

Ganz besonders eilig haben dürfte es auch Lokalmatador Patrick Anglade aus Losheim. Im Opel Astra Diesel kämpfte er bei den beiden ersten Läufen zum HJS Diesel Masters und dem Junior Cup immer mit um die Spitze, bis ihn die Technik im Stich lies. Highlight beim Heimspiel ist für den 20-jährigen die legendäre WP „Kansas“, Teile davon nutzt er täglich auf dem Weg zur Arbeit.

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