Sachsen-Rallye

Stölzel: "Es wird schwierig für uns"

Erstmals geht Maik Stölzel bei seinem Heimspiel mit einem Porsche an den Start. Doch der Zwickauer rechnet sich wenig Chancen aus.

<strong>FORMKRISE:</strong> Die Porsche-Fraktion gibt 2010 nur noch akustisch den Ton an

Maik, in diesem Jahr gehst du erstmals mit einem Porsche bei deiner Heimveranstaltung an den Start. Wie beurteilst du deine Chancen?
"Ehrlich gesagt nicht so gut wie in 2009. Im vergangen Jahr waren keine S2000 am Start und die Gruppe-N Fahrzeuge hatten weniger Leistung. Ich erwarte, dass die allradgetriebenen Fahrzeuge in diesem Jahr auf den Wertungsprüfungen wesentlich schneller sind. Bei den GT3 hat es meiner Meinung nach kaum Verbesserungen gegeben. Es wird also deutlich schwieriger für uns, mit einem Porsche ganz an der Spitze zu fahren."

 

Die ersten beiden DRM-Läufe verliefen für Dich wenig zufriedenstellend. Was war los?
"Beim ersten Lauf in Schleswig-Holstein war das Wetter nicht geeignet für unseren heckgetriebenen Porsche. Der zweite Lauf hatte einen viel zu hohen Schotteranteil in der gesamten Veranstaltung. Ab der zweiten Prüfung gab es bereits einige Schwierigkeiten mit dem Handling. Es ist halt nicht so einfach, fast 400 PS an der Hinterachse auf losem Untergrund auf die Straße zu bringen. Gegen Ende der Rallye kamen dann auch noch zwei schleichende Plattfüße dazu. Wir hoffen daher bei unserer Heimveranstaltung auf besseres Wetter und wenig Schotter."

 

Olaf Dobberkau hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass der Porsche siegfähig ist. Wo liegen  die Vorteile des Hecktrieblers bei der AvD-Sachsen-Rallye?

"Ich denke, es sind die sehr flüssig zu fahrenden Prüfungen, die einem GT-Fahrzeug entgegenkommen. Und eins ist noch ganz wichtig: es muss trocken sein."


Welche Prüfungen kommen daher dem Auto am besten entgegen?
"Ohne Zweifel sind die Prüfungen zwei und drei, Neuschönburg und der Rundkurs in Zwickau, das beste Jagdrevier für einen Porsche."

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