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Spannung pur in Hessen

Drei Fahrer haben noch Siegchancen und alle liegen innerhalb von weniger als zwei Sekunden. Der Super1600-Meisterschaft steht in Hessen Finale Furioso bevor.

<strong>Lauerstellung:</strong> Sven Haaf wartet auf seine Chance

Sah es gegen Mittag noch so aus, als ob sich Carsten Mohe von seinen Konkurrenten leicht absetzen konnte, so konterten diese am Nachmittag und setzten den Renault-Pilot stark unter Druck. Zwischenzeitlich gelang es sogar Opel-Pilot Horst Rotter die Führung zu übernehmen, doch auf der neunten Prüfung erreichte der Nordhesse das Ziel mit 4.9 Sekunden Rückstand und musste die Spitzenposition wieder abgeben.

 

"Nachdem wir in WP 8 die zweite Gesamtzeit fahren konnten, habe ich in WP 9 vorne links einen Stein getroffen, der unter einem Strohballen versteckt war. Die drei Kilometer bis ins Ziel bin ich dann mit dem Plattfuß noch zu Ende gefahren", erklärt Rotter den Zeitverlust.

 

Lediglich ein kleiner Fehler reichte aus, um vom ersten auf den dritten Rang zurück zufallen, denn ein Blick in die Zeitliste offenbart: Drei Fahrer haben noch die Chance auf den Sieg in der Super1600-Wertung und alle liegen innerhalb von weniger als zwei Sekunden. Drei Prüfungen sind noch zu fahren und der Rallye Vogelsberg steht in dieser Klasse ein Finale der Sonderklasse bevor.

 

Unterdessen hat Matthias Kahle an der Spitze einen komfortablen Vorsprung von 45.2 Sekunden herausgefahren. Verfolger Maik Stölzel kann die Pace nicht mehr mitgehen und konzentriert sich darauf, seine zweite Position abzusichern. Dahinter tauschten zunächst Hermann Gassner und Olaf Dobberkau die Plätze, ehe der Thüringer konterte und den dritten Rang zurückerobert. Gassner führt die Gruppe-N mit einem Vorsprung von 45.5 Sekunden sicher an.

 

Riesen-Pech hatten auf WP 9 gleich zwei Teams. Auf der Prüfung in unmittelbarer Nähe von Schlitz überschlug sich das Kit-Car-Duo Armin Holz und Jörn Limbach, rutschte in einen Graben und musste aufgeben. An der gleichen Stelle ereilte kurze Zeit später auch Markus Fahrner und Marcus Poschner das Schicksal ? der Einsatz ihres Skoda Fabias RS endete ebenfalls im Graben. Zu allem Überfluss touchierten sich die beiden ausgefallenen Fahrzeuge und blockierten schließlich die WP so massiv, dass eine Unterbrechung notwendig wurde.

 

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