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Ruben Zeltner: "Volle DRM-Saison steht nicht zur Debatte!"

Ruben Zeltner liegt bei der Oberland Rallye nach sechszehn gefahrenen Wertungsprüfungen in Führung. Rallye-Magazin sprach vor den letzten drei WP´s mit dem symphatischen Mitsubishi-Piloten.

Nach der WP16 liegt Zeltner mit über einer Minute in Führung vor Hermann Gassner.

Nur noch drei Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 29,24 Kilometern stehen auf dem Programm der diesjährigen Oberland Rallye und es sieht danach aus, dass die Situation auf den ersten drei Rängen bis ins Ziel unverändert bleibt.

 

Rallye-Magazin nutzte die Gelegenheit und sprach mit Ruben Zeltner beim vorletztem Service: "Man kann jetzt schon sagen, dass die Oberland Rallye gut organisiert worden ist. Leider gab es gestern wie auch heute einige Probleme mit der Zeitenübermittlung. Die Wertungsprüfungen sind auch in Ordnung, doch es gibt hier einfach viel zu viele Top-Speed Passagen. Das finde ich v.a. zu gefährlich für viele junge Teams, die hier am Start sind. Ich werde auf den letzten Kilometern nichts mehr riskieren und kein Vollgas mehr fahren. Ich möchte den Zuschauern noch eine gute Show bieten und werde schön quer fahren wollen."

 

Auf die Frage, ob sich der Mitsubishi-Pilot nach der gewonnenen Oberland Rallye vorstellen könnte an der ganzen DRM-Saison teilzunehmen sagte er nur: "Erst einmal liegen noch drei Wertungsprüfungen vor uns, doch ich kann schon sagen, dass eine volle Saison in der DRM nicht zur Debatte steht. Wenn wir diese Veranstaltung als Sieger beenden, dann werden wir zwar die Führung in der Gesamtwertung behaupten, doch dies werden wir auch im Mitropa-Cup machen. Priorität hat für mich wie schon oft gesagt der Mitropa-Cup, weil ich einfach Spaß an Rallyes habe und diese Meisterschaft mich wegen der vielen schönen Veranstaltungen anspricht. Und außerdem werde ich auch an einigen Läufen in Deutschland teilnehmen, wie z.B. bei der Sachsenring-, Pneumant- und 3-Städte-Rallye."

 

Pech dagegen hatte der amtierende Junior Cup-Champion Ronny Amm. "Auf der letzten Schleife hatte ich mit einigen Problemen an der Handbremse zu kämpfen. Zweimal hat die nicht richtig funktioniert und somit verloren wir mindestens 10-15 Sekunden", erklärte der Frauenwalder. Nun liegt Amm vor den letzten Prüfungen auf der zehnten Position nur 5,3 Sekunden hinter dem Citroen-Junior Rainer Jostes.

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