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Rotter: "Ein tolles Gefühl"

Für Horst Rotter lief es beim Heimspiel voll nach Plan. Auch kleinere technische Probleme konnten den Opel-Piloten diesmal nicht stoppen.

<strong>Unterstützung:</strong> Horst konnte in Hessen auch auf seine Fans zählen

"Obwohl wir 100 km nördlich von Schlitz in Nordhessen wohnen, wurden wir hier von den vielen Fans beeindruckend unterstützt ,die Begeisterung war einfach gigantisch", erklärte ein überglücklicher Horst Rotter am Ziel der Hessen Rallye Vogelsberg.

 

Trotz Getriebeproblemen konnte das nordhessische Team bereits auf den Freitagsprüfungen einen beruhigenden Vorsprung von über 30 Sek. einfahren. Die Bestzeitenserie setzte sich bis zur Wertungsprüfung 7 fort. In WP 8, dem zweiten Durchgang Schottenring, verminderte ein durch einen Steinschlag beschädigter Sensor und damit verbundene Aussetzer die Motorleistung. Glücklicherweise hielt sich der Zeitverlust mit zirka vier Sekunden in Grenzen.

 

Die Aussetzer zeigten sich besonders auf Rotters Lieblingsprüfung in Niederaula, konnten danach aber vom Serviceteam lokalisiert und beseitigt werden. "Wir haben uns so auf diese Prüfung gefreut - sind aber trotz der Motoraussetzer mit dem minimalen Zeitverlust sehr zufrieden" erklärte Co-Pilotin Sabrina Berdi. "Bei über 40 Sekunden Vorsprung wollten wir ohne Risiko unseren zweiten Super 1600 Sieg nach Hause fahren"

 

Als Zugabe konnte das Team aus Großalmerode bei der Siegerehrung im Bürgerhaus in Schlitz den 7. Gesamtplatz und die Führung in der Super 1600 Meisterschaft verzeichnen. "Nach der langen Durchstrecke geniest das gesamte Team den zweiten Erfolg hintereinander, das gibt uns weitere Motivation für die nächsten Läufe und ist ein tolles Gefühl", so der Großalmeröder Kfz- Meister.

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