DMSB holt Unterstützung

Neuer Vermarkter für DRM

Um die faktisch nicht existente Vermarktung der DRM anzukurbeln holt der DMSB mit Rebel Media eine erfahrene Agentur an Bord. In diesem Jahr sind allerdings nur kleine Veränderungen zu erwarten.

<strong>UNTERSTÜTZUNG:</strong> Die DRM bekommt einen eigenen Vermarkter, Rebel Media schloss einen Zweijahresvertrag mit dem DMSB

Rechtzeitig zum Saisonstart ist man sich handelseinig geworden. DMSB und Rebel Media schlossen eine zweijährige Zusammenarbeit ab. Gemeinsam will man die Vermarktung der Deutschen Rallye Meisterschaft auf Trab bringen. Das neugestaltete DRM-Logo soll nach außen den Neuanfang für die Serie symbolisieren.

 

Hinter den Kulissen wird Rebel Media zunächst in einer Beraterrolle für den DMSB tätig sein und sich schwerpunktmäßig um TV-Berichterstattung kümmern. "Diese soll einen Umfang mindestens analog zu 2011 erreichen", wie Präsident Torsten Johne gegenüber Motorsport-Aktuell erklärt. Parallel dazu bedient der neue Vermarkter die an Bedeutung zunehmenden Online-Medien, vor allem auf den boomenden Facebook-  und Youtube-Plattformen möchte man neue Fans für die Meisterschaft gewinnen.

 

"Gerade mit Blick auf den Einstieg von Volkswagen in die Rallye-WM stehen die Aussichten nicht schlecht, dass es einen entsprechenden Impuls für die Szene geben wird", sagt DMSB-Präsident Torsten Johne "Rebel Media, die auch über langjährige Erfahrung mit der WRC verfügt, begleitet die DRM dabei. Durch diese Kombination mit einem versierten Vermarktungsunternehmens verspricht sich der DMSB eine zusätzliche Aufmerksamkeit für die Serie."

 

Rebel Media-Chef Christian Herles freut sich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen: "Es gilt die öffentliche Wahrnehmung der DRM zu erhöhen. Wir haben viel Erfahrung, brauchen aber auch das Vertrauen und die Unterstützung aller Beteiligten. Uns ist schon klar, dass die Veranstalter und Aktiven uns mit einer gewissen Skepsis beäugen werden. Ihnen sollte aber auch bewusst sein, dass wir im gleichen Boot sitzen. Wir können nur einen guten Job machen, wenn man uns auch lässt. Für Ideen und konstruktive Kritik sind wir immer zu haben. Und wichtig, wir sind nicht für die sportlichen Dinge zuständig, die liegen voll und ganz in den Händen der Veranstalter und des DMSB."

 

Ein großes Interview mit Christian Herles gibt es in der kommenden Ausgabe von "rallye -  Das Magazin", die ab 3. März überall im Handel erhältlich ist. Abonnenten profitieren von der kostenlosen Vorablieferung am 2. März.

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