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"Mit Loeb zur Dopingprobe..."

Markus Fahrner und Co-Pilot Michael Wenzel trumpften beim WM-Gastspiel groß auf. Die beiden Opel-Piloten wirbelten die JWRC-Elite ganz schön durcheinander.

<strong>TOPLEISTUNG:</strong> Markus Fahrner und Michael Wenzel überzeugten beim WM-Lauf

"Ich kann das alles noch gar nicht richtig glauben!" - Markus Fahrner ringt immer noch nach Worten, wenn er auf seine Leistung bei der OMV-ADAC-Rallye angesprochen wird. Gleich auf der ersten Prüfung hatte der Opel-Pilot die Bestzeit in der Super1600-Klasse gesetzt und dabei hochgehandelte Nachwuchstalente hinter sich gelassen.

 

"Das war schon ein tolles Gefühl, auf einmal einer der schnellsten Junioren der Welt zu sein", grinst Markus. "Wir waren ziemlich heiß auf den Start und nach der Zieldurchfahrt konnten wir es kaum glauben, dass unser Name ganz oben stand. Die anderen schienen also auch nur mit Wasser zu kochen."

 

Die Bestmarke sollte keine Eintagsfliege bleiben, Fahrner konnte sich in der Spitzengruppe etablieren und Top-3-Zeiten einfahren. "Wir waren konstant schnell und das hat mich sehr gefreut", so der Opel-Pilot weiter. "Außerdem hatten wir eigentlich gar keinen Heimvorteil und fahren in unserem Corsa erst seit einem halben Jahren", betont der Youngster.

 

Ein Reifenschaden und ein Fahrfehler am Ende der ersten Etappe kosteten wertvolle Sekunden und Platzierungen, aber Fahrner kämpfte sich wieder zurück, ehe der zweite Gang ausfiel und die Rallye am Sonntagmorgen vorzeitig zu Ende war. "Gerade das defekte Getriebeteil konnte vor dem Start nicht rechtzeitig geliefert werden", ärgerte sich der 26-jährige. "Aber trotzdem war es ein unglaubliches Erlebnis für uns alle."

 

Der eigentliche Ritterschlag erfolgte aber bereits am Abend zuvor. Zusammen mit Sebastien Loeb, Francois Duval, Roman Kresta, Daniel Sordo und P-G Andersson musste Fahrner zur Dopingprobe der FIA. "Da bin ich mit stolz geschwellter Brust hingegangen", schmunzelt der Kleinheppacher noch heute. "Das war schon richtig gut."

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