Gassner verzichtet

Masters gastiert in Luxemburg

Mit der Rallye de Luxembourg wird erstmals ein Lauf zu den ADAC Rallye Masters im benachbarten Ausland ausgetragen.

<strong>FAVORITEN:</strong> Anton Werner und Ralph Edelmann im Porsche 911 GT3

Die Freitagsetappe führt die Teams zur ersten Herausforderung nach Differdange. Dort erwartet sie eine 19 Kilometer lange Prüfung, die zweimal in Folge ohne zwischenzeitlichen Service zu befahren ist. Der Samstag wird dann rund um das Rallyezentrum in Ettelbruck ausgetragen.

 

"Alle Prüfungen liegen im Umkreis von 20 Kilometern“, erklärt Guy Rasquin von der Veranstaltergemeinschaft der Rallye de Luxembourg. "Es sind schnelle, sehr flüssige Bergauf-Bergab-Strecken mit einem hohen Anspruch “, charakterisiert er die für die meisten deutschen Masters-Teams vollkommen neue Aufgabenstellung. Und schmunzelnd fügt er hinzu, “Toni Werner wird sich sicherlich riesig freuen, das ist das richtige Geläuf für seinen Porsche.“

 

Neben den Teams, die um Punkte in den ADAC Rallye Masters, um die luxemburgische Rallye-Meisterschaft und die Euro Rallye-Trophée kämpfen, haben sich auch einige internationale Gaststarter angemeldet. Neben dem schnellen Iren Paddy White im Ford Focus WRC, Vorjahressieger Yannik Bodson aus Belgien im Audi S2 oder dem Luxemburger Patrick Gengler im Subaru Impreza ist dies vor allem der Brite Kris Meeke. Der Dritte der Junior-WM 2005 pilotiert einen Citroën C2R2 und dürfte auch mit dem etwas schwächeren Fahrzeug nicht zu unterschätzen sein. Zumindest nach der Papierform sollten die Prüfungen rund um Ettelbruck den Fahrzeugen der Division 2 den bärenstarke Hecktriebler entgegenkommen.

 

Angeführt werden die Quertreiber von Porsche-Pilot Toni Werner. Aber auch Udo Schiffmann, Fünfter der Masters-Zwischen-Wertung, und der Saarländer Joachim Hohloch in ihren BMW M3 dürften für einige Überraschungen gut sein. Spannend wird es auch für Lars Mysliwietz, der auf dem dritten Platz liegt. Im Honda Civic Type R trifft er in der Division 5 (seriennahe Fahrzeuge bis 2.000 ccm) vor allem auf seinen Luxemburger Markenkollegen und Lokalmatadoren Yves Lahure (Foto). Und der liegt immerhin auf dem neunten Platz der Zwischenwertung. In Luxemburg nicht am Start ist Hermann Gaßner, immerhin Führender der Zwischenwertung in der Region Süd.

 

Mehr Infos unter: www.rallye-luxembourg.com

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