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Gut vorbereitet geht's nach Wittenberg

Das sächsische Subaru-Team von Speed-Competition rund um Ruben Zeltner und Dieter Hawranke reist motiviert und optimistisch zur "Pneumant-Rallye" nach Wittenberg.

Ruben Zeltner in Aktion.

Rallye-Magazin nutzte die Gelegenheit und sprach im Vorfeld mit Ruben Zeltner über seine Aussichten beim dritten Lauf der Deutschen Rallyemeisterschaft:

 

[b]Es gibt ein paar Veränderungen an Deinem Subaru Impreza im Vergleich zur "Havelland Rallye". Welcher Natur sind sie genauer?[/b]

Zur "Havelland" fuhren wir noch ein Mischfahrwerk. Rund um Wittenberg kommt erstmals ein reines Schotterfahrwerk zum Einsatz. Dadurch hat nun der Subaru rein technisch gesehen natürlich noch mehr Potential. Leider können wir im Vorfeld keinen geeigneten Test mehr fahren, so dass die Einstellungsarbeiten letztendlich "live" vor Ort erfolgen werden.

 

[b]Die ersten 2 Wertungsprüfungen sind komplett neu und haben auch einen sehr hohen Asphaltanteil (ca. 60% zu ca. 40% Schotter). Mit welcher Einstellung geht man denn an solche Aufgaben?[/b]

Nach der Besichtigung am Freitag wird man erst mal einen ersten Eindruck bekommen. Grundsätzlich werden wir mit dem Schotterfahrwerk die gesamte Rallye fahren. Entscheidend wird hierbei dann die richtige Reifenwahl sein. Hermann Gassner hätte dabei wiederum einen Vorteil auf den Asphaltstücken mit seinen 17" Reifen. Aber auf Schotter können wir diesen vielleicht wieder ausgleichen. Da müssen wir ganz einfach abwarten wie gut wir zurechtkommen.

 

[b]Viele Fahrer sprechen immer wieder von besonderen Vorlieben entweder auf Schotter oder Asphalt. Auf welchen Terrain fühlst Du Dich eigentlich wohler?[/b]

Mir ist es eigentlich egal wo ich fahre. Persönlich habe ich da auch keine direkten Vorlieben. Ich kann es auch für mich selbst nicht so ganz eindeutig beurteilen wo ich eigentlich schneller bin. Mehr Spass habe ich natürlich auch auf Schotterpisten. Jetzt kommt natürlich jetzt noch dazu, dass der Subaru das bei weiten bessere Schotterauto ist.

 

[b]Gibt es für Dich eine persönliche Zielsetzung zur "Pneumant"?[/b]

Letztes Jahr hatte ich ja keine sehr gute Vorstellung in Wittenberg gehabt. Das sollte also kein Maßstab für mich sein. Ein gewisser Ehrgeiz ist schon vorhanden um vorne mitfahren zu wollen. Ich gebe aber ungern große Prognosen im Vorfeld ab. Wie schon gesagt, vom Potential des Autos her können wir auf jeden Fall ganz vorn dabeisein. Nach den ersten Prüfungen können wir dann auch unsere Gegner besser einschätzen, um zu sehen, was definitiv möglich ist. Meine Devise ist ­ Fahr ´ma mal und dann schau ´ma mal!

 

[b]Zum Schluss noch mal kurz nachgefragt zur "Havelland" ­ Hat man den Radwechsel noch mal geübt?[/b]

Tja - das war ja wirklich so ein Ding. Eigentlich gehen wir ja auch immer davon aus, die Prüfungen ohne Radwechsel durchfahren zu können. Mit dem Mitsubishi wäre ich ja auch weitergefahren, da wäre es nicht so dramatisch gewesen. Aber bei dem neuen Differenzial am Subaru sah das etwas anders aus. Nun. Zumindest hat mir der Gunter Beyer gezeigt wie´s in Zukunft schneller geht und außerdem haben wir jetzt auch einen kleinen Akkuschrauber an Bord. Da dürfte in Zukunft nicht mehr so viel Zeit beim Radwechsel anfallen.

 

[fh]

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