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Gassner übernimmt Führung

Trotz der frostigen Temperaturen geht es bei der Rallye Oberland munter weiter. Jetzt übernahm Hermann Gassner die Führung in der Gesamtwertung.

<strong>Mal nicht ganz vorn:</strong> Kahle geht im Oberland auf Nummer sicher

"Hier ist vieles möglich", orakelte Gassner bereits vor dem Start des Wetter- und Reifenpokers im bayerischen Oberland. "Zwischen ?schnell? und ?zu schnell? ist hier ein ganz schmaler Grat." - Diesen scheint Gassner jedoch am besten ausnutzen zu können, denn nach zwei gefahrenen Prüfungen liegt er an der Spitze des Feldes.

 

Dahinter kann sich Quirin Müller bei seinem ersten Auftritt in Deutschland stark in Szene setzen, Teamkollge Andreas Aigner rutschte dagegen auf Rang vier ab. Zwischen die beiden RedBull-Youngster schob sich Maik Steudten im Gruppe-A-Mitsubishi. "An die zusätzlichen PS muss ich mich allerdings noch herantasten", so Steudten. "Die Streckenverhältnisse sind eine echte Herausforderung."

 

Nach dem tollen Auftakt büßte der Tscheche Tosovsky auf der zweiten Prüfung 17.7 Sekunden ein und fiel auf dem fünften Rang zurück. Dahinter findet sich Matthias Kahle in ungewohnter Position. "Wir lassen es ruhig angehen. Es ist leicht einen Fehler zu machen und das wäre beim Fabia-Debüt alles andere als wünschenswert", so der Skoda-Pilot.

 

Besonders gespannt sind die Fahrer auf das zweite Befahren der Prüfung am Abend. Die Temperaturen sinken nochmals deutlich und vereisen die Strecken weiter. "Das wird richtig spannend werden", glaubt Olaf Dobberkau, der im Moment auf Rang sieben liegt.

 

Spannend wurde es bereits für Maik Stölzel. Der Zwickauer kam mit einem Schaden vorne rechts in den Service: "Ich bin mindestens fünf Mal rausgeflogen. Aber die meiste Zeit haben wir auf der Verbindungsetappe verloren, weil uns die Polizei festgehalten hat. Die Beamten meinten, dass unser Kennzeichen nicht EU-gerecht sei. Aber mein Auto hat ja auch kein EU-Kennzeichen, weil es in Weißrussland zugelassen ist."

 

Unzufrieden auch Horst Rotter. "Die Rallye kann ich jetzt schon abschreiben. Wir sind in jeder Prüfung auf den Porsche aufgelaufen, das hat uns einige Minuten gekostet. Das ging so weit, dass der 911er teilweise stand und die Durchfahrt nicht möglich war", fluchte der Opel-Pilot. Markenkollege Markus Fahrner kam da wesentlich besser zurecht und war schneller als so mancher Allrad-Pilot. "Wir fahren normale Winterreifen und lagen damit goldrichtig."

 

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