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"Gas von Anfang an..."

Nach dem spektakulären Auftakt im Oberland startet die Super1600-Meisterschaft bei der Rallye Vogelsberg in ihre zweite Runde. Sven Haaf ist erneut Favorit.

<strong>Spektakel:</strong> Die schnellen Super1600-Flitzer begeistern die Fans

"Wenn für alle vergleichbare Wetter- und Wettbewerbsbedingungen herrschen, dann spielt sich alles in Sekundenbruchteilen ab," ist sich Sven Haaf sicher. Er konnte im Citroën Saxo Super 1600 den Auftaktlauf für sich entscheiden und tritt somit als Tabellenleader an.

 

"Für mich ist alles neu, die Hessen-Klassiker kenne ich alle nur vom Namen her," erklärt der Windecker. "Aber es war für mich immer schon etwas Besonderes, wenn mein Vater bei der Hessen-Rallye startete." Für seine Hessen-Premiere gibt es aber eine klare Zielrichtung: "Ich will hier gewinnen. Weil unsere Klasse aber so dicht zusammen liegt, ist kein taktisches Verhalten möglich. Das heißt: Gas von Anfang an."

 

Die Fans werden diese Worte gerne hören, garantieren sie doch ein weiteres Highlight bei der hessischen Premiere. Sein zweites Heimspiel beim zweiten DRM-Lauf hat das Suzuki-Team mit Niki Schelle und Co-Pilotin Katrin Becker. Während der Auftakt im Oberland an der Haustür von Niki Schelle vorbei führte, ist Katrin Becker in Schlitz zuhause. Aber auch Schelle kann schon auf zwei Auftritte in Hessen zurückblicken.

 

"1993 zählte die Hessen-Rallye zur Fiat Cinquecento-Trofeo, die ich damals auch gewinnen konnte. Daher kenne ich einige Teile des Schottenrings. 2001 war ich dann als Vorauswagen am Vogelsberg. Bei diesem Anlass saß damals auch schon Katrin auf dem Beifahrersitz. Von den Strecken habe ich allerdings nicht viel mitbekommen. Ich durfte eine Celica, ein Ex-Werksauto von Carlos Sainz aus der WM, pilotieren. Das war so beeindruckend, dass ich mich auf sonst nichts konzentrieren konnte."

 

Doch den beiden werden gute Platzierungen im Vogelsberg sicherlich nicht leicht gemacht. Der amtierende Super-1600-Meister Carsten Mohe hat nach dem Ausfall im Oberland noch eine Scharte auszuwetzen. Um die Chancen auf die Titelverteidigung zu erhalten, muss er nun im Super-1600-Clio volle Punkte einfahren. Und auch der Nordhesse Horst Rotter hat die maximal möglichen zehn Punkte im Visier. Schließlich hat auch der Corsa-Pilot aus dem nordhessischen Großalmerode ein "kleines" Heimrecht. Mit der 23-jährigen Sabrina Berdi sitzt allerdings auch eine neue Beifahrerin auf dem heißen Stuhl des Co-Piloten. Der Thüringer Lars Anders komplettiert mit seinem Peugeot 206 das Quintett der Super-1600-Piloten.

 

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