Attraktive Sachsen-Rallye

An diesem Wochenende zieht die AvD-Sachsen-Rallye alle Blicke auf sich. Beim dritten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft in und um Zwickau treffen die deutschen R5-Asse auf den Youngster Kalle Rovanperä und den zweimaligen Meister Ruben Zeltner im Porsche.

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  • Ruben Zeltner ist mit seinem soundstarken Porsche dabei

An diesem Wochenende zieht die AvD-Sachsen-Rallye alle Blicke auf sich. Beim dritten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft in und um Zwickau treffen die deutschen R5-Asse auf den Youngster Kalle Rovanperä und den zweimaligen Meister Ruben Zeltner im Porsche.

Die AvD-Sachsen-Rallye glänzt seit Jahren mit dem Servicepark mitten in der Zwickauer City. Kornmarkt, Hauptmarkt und Domplatz bilden eine herrliche Kulisse für Start, Ziel und jede Servicepause. Sogar die Tankzone wird vis-à-vis vom Startbogen am Eingang zur Westsächsischen Hochschule eingerichtet, die auch das Rallyebüro beherbergt (Navi: 08056 Zwickau, Peter-Breuer-Str. 3). Weil der Platz in der City nicht für alle 96 Teams ausreicht, müssen zahlreiche Privatfahrer den Platz der Völkerfreundschaft an der B175 als Servicezone nutzen (Navi: 08056 Zwickau, Lessingstraße 1). Zuschauer sollten in der Zwickauer Innenstadt nicht auf das Glück eines freien Parkplatzes hoffen, sondern direkt eines der Parkhäuser ansteuern. Programmhefte gibt es auch an zahlreichen Verkaufsstellen, mehr unter www.avd-sachsen-rallye.de

Bereits am Donnerstag können die Fahrer beim Shakedown von 18 bis 21 Uhr sich auf die schnellen Asphaltstrecken rund um Zwickau einstellen. Treffpunkt ist das Autohaus Skoda-Müller (Navi: 08056 Zwickau, Reichenbacher Straße 158A), gefahren wird zwischen Thanhof und Gospersgrün. Am Freitag startet die AvD-Sachsen-Rallye um 16.45 Uhr auf dem Zwickauer Kornmarkt. Eine Doppelschleife enthält den Rundkurs Stangengrün (12 km, Ausfahrt nach Kirchberg) und den Rundkurs über die Glück-Auf-Brücke, Schnittpunkt der Bundesstraßen B173 und B93 mitten in Zwickau. Viereinhalb Runden auf dem spektakulären Kurs, Live-Reportage und interessantes Rahmenprogramm bilden den Höhepunkt des Tages. 

Am Samstag verlassen die Teams den Parc Fermé am Alten Gasometer schon um 7.30 Uhr zum morgendlichen Service. Vor ihnen liegen drei Sprints auf neuen bzw. abgeänderten Strecken: Crimmitschau (6 km von Culten nach Niederalbertsdorf), Fraureuth (10 km von Thanhof nach Schönberg) und Weißensand (8 km von Mylau nach Lengenfeld). Um 10.45 Uhr und – nach der zweiten Runde -  um 14.20 Uhr treffen die ersten Fahrzeuge in den Serviceparks ein, um für das Finale fit gemacht zu werden. Die WP 11 von Plohn nach Hirschfeld – einschließlich sieben Ortsdurchfahrten – beginnt um 15.35 Uhr, der zweite Durchgang als „Power Stage“ um 17.55 Uhr. Das Ziel auf dem Kornmarkt wird ab 18.30 erreicht, die Siegerehrung findet gegen 22 Uhr auf dem Hauptmarkt statt.

Peter Corazza startet zum ersten Mal mit einem Skoda Fabia R5

Mit 96 Nennungen stellt die Sachsen-Rallye einen neuen Saisonrekord auf. Im Mittelpunkt steht natürlich der Kampf der R5-Asse um den Gesamtsieg. Galten Dominik Dinkel im Brose-Baumschlager-Fabia und Marijan Griebel im Romo-Peugeot 208 beim Saisonstart als klare Favoriten, hat sich seit dem tollen Comeback in Sulingen auch Christian Riedemann im Aquapower-BMA-Fabia als Sieganwärter zurückgemeldet. In Zwickau treten aber auch die sächsischen Top-Piloten – endlich – an: Sepp Wiegand im Kahle-Fabia, Peter Corazza im Wallenwein-Fabia, Ruben Zeltner im Porsche 996 GT3 und Carsten Mohe im Renault Mégane Maxi. Star des Wochenendes aber wird das finnische „Wunderkind“ Kalle Rovanperä sein; der erst 17-Jährige will auf den schnellen Prüfungen seine Künste auf Asphalt verbessern und könnte im Skoda Fabia R5 des TGS-Teams den zweiten Ausländersieg in der DRM 2018 schaffen. 

In der 2WD-Meisterschaft trifft Hermann Gaßner im Toyota GT86 erneut auf eine Meute von Citroen DS3, mit den Tabellenführern Norman Kreuter und Armin Holz sowie Konstantin Keil, Melanie Schulz und Charlie Beck. Masters-Spitzenreiter Markus Drüge muss sich im Suzuki Swift in der kleinsten Division gegen 14 Konkurrenten behaupten. Unter den 21 Opel Adam müssen die Auftaktsieger Karl-Martin Wolver (Estland), Elias Lundberg (Schweden) und Grégoire Munster (Belgien) zeigen, dass sie nicht nur auf Schnee und Eis den deutschen Junioren überlegen sind. Ebenfalls 21 Fahrer treten in Zwickau an, um die ersten Punkte für die ADMV-Rallye-Meisterschaft und die Sächsische Rallyemeisterschaft zu ergattern.