Wieder viele Neuerungen in Sulingen

In etwa fünf Wochen startet die Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“. Neben einigen bewährten Sachen hält die Sulinger Rallye auch in diesem Jahr ein paar Premieren parat.

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In etwa fünf Wochen startet die Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“. Neben einigen bewährten Sachen hält die Sulinger Rallye auch in diesem Jahr ein paar Premieren parat.

Nach dem kurzfristigen Ausstieg der Rallye Vogelsberg erlebt die Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM) im Frühling eine zweimonatige Pause. Erst am 3. Mai geht es in Sulingen weiter. Die Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“, startet am Donnerstag (17-20 Uhr) mit dem Shakedown in Nechtelsen. Der offizielle Teil beginnt am Freitagabend um 18:15 Uhr, wenn die Teilnehmer im Startbereich des Zuschauerrundkurses direkt vor dem DEKRA Prüfgebäude über die Startrampe rollen.

Nach dem Start geht es zur ersten Wertungsprüfung nach Bahrenborstel. Der erste Durchgang wird um 18:51 Uhr und der zweite um 20:29 Uhr starten. Dazwischen liegt der Rundkurs im Sulinger Industriegebiet West, dieser wird jedoch von Höhe der Autoverwertung auf die gegenüberliegende Seite direkt vor das DEKRA Prüfgebäude verlegt.

Der zweite Tag der Rallye startet mit der Prüfung „Borstel“, die am Vormittag insgesamt zwei Mal gefahren wird. Die Strecke wird im Vergleich zum Vorjahr in die andere Richtung gefahren und hält weitere kleine Änderungen parat. Im Anschluss geht es zur WP5 und WP7 auf das ehemalige Munitionsdepot IVG-Gelände nach Steyerberg. Nachdem die Richtung der Strecke in den letzten beiden Jahren identisch war, wird die höchst anspruchsvolle Prüfung in diesem Jahr ebenfalls in die entgegengesetzte Richtung gefahren. Zuschauer haben erneut die Möglichkeit, das Gelände über das Mainscher Tor zu betreten und die Rallye von der Zuschauerarena mitzuverfolgen. Am Nachmittag geht es dann je zwei Mal in den Norden zu den Wertungsprüfungen „Nienstedt“, „Sudwalde“ und „Brake“.


„Unsere harte Arbeit und unsere neuen Konzepte der letzten Jahre haben sich bewährt und wir versuchen jedes Jahr an unsere Erfolge anzuknüpfen“, berichtet Rallyeleiter Michael Thiesing, der mitten in den Vorbereitungen der Rallye steckt. „Dabei ist es unsere Intension zwischen den verschiedenen Regionen zu rotieren, um diese im Wechsel mit einbinden zu können. Viele Dörfer feiern regelrechte Feste direkt an der Strecke. So auch zum Beispiel in Brake. Nach einer zweijährigen Pause ist diese Prüfung wieder Teil unserer Rallye. Hier wurden wir von den Ortsbeiräten und Anliegern wieder herzlich aufgenommen.“

Auch die WP „Nienstedt“ hat sich deutlich verändert und wird in einer ganz anderen Variante zum Vorjahr gefahren. Nach einem Jahr Pause gastiert die Rallye wieder in Sudwalde. Hier hat sich der Veranstalter eine Streckenführung überlegt, die so noch nie gefahren wurde und einen hohen Schotteranteil aufweist.

Erstmalig können über die Homepage der Rallye Sulingen vier verschiedene Tickets im Vorverkauf erworben werden. „Immer wieder kommt die Frage auf, ob wir überhaupt Eintritt nehmen müssen? Ja müssen wir, denn die Auflagen der Promoter werden immer höher, die Sicherheit wird immer weiter ausgebaut, gegenüber anderen Veranstaltern bewegen wir uns mit den Eintrittspreisen immer noch am untersten Level“, erklärte Christian Riedemann, der mit in die Organisation involviert ist.

Weitere Informationen zur Rallye und zum Vorverkauf gibt es unter www.rallye-sulingen.de - Ab sofort ist auch die Nennliste geöffnet.