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Corazza: Vorn, aber unglücklich

Trotz seines Erfolges bei der Pneumant-Rallye in Wittenberg ist N3-Leader Peter Corazza mit seiner jetzigen Situation nicht zufrieden.

[b]Schotterspezie[/b]

"Wir sind nicht ganz so glücklich mit dem gewesen, was wir an Material für die Pneumant-Rallye erhalten haben. Zudem musste größtenteils mein Team die Vorbereitungen am Auto für die Rallye erledigen", erklärte Peter im Gespräch mit Rallye-Magazin. "Aber wir haben darüber mit Manfred Schmack bereits ein Gespräch geführt und hoffen auf Besserung."

 

Bei den, laut Aussage Corazzas, 'Sandkastenspiele für Erwachsene', konnte der Oelsnitzer einmal mehr auf die Stärke seiner ganzen Mannschaft zählen. "Man kann bei diesen Bedingungen der Servicecrew nicht genug Lob schenken. Michael, Daniel, Sven, André und Mirko 'Maff' haben eine tolle Arbeit geliefert."

 

Lohn der Mühen war der erneute Sieg in der Klasse N3. "Wir sind hoch zufrieden mit dem Ergebnis, zumal wenn man bedenkt, dass wir ab der fünften WP Getriebeprobleme hatten. Heute kamen dann auf den letzten vier Prüfungen noch Probleme mit den Bremsen hinzu. Wittenberg bedeutet immer Kampf. Das Durchkommen zählt und wir sind glücklich im Ziel zu sein", erklärte Petter im Ziel.

 

Seine Stärke im Kampf um die Spitze in der dicht besetzten Klasse, sieht der Fahrinstruktor vor allem in der gewählten Taktik. "Wir haben uns vor der Rallye einen Plan zurecht gelegt und diesen 100% umsetzen können", erklärte der Oelsnitzer. "Unsere Devise hieß gleich auf den ersten WP's richtig Gas zu geben, um später den Speed etwas zurückzunehmen und das Auto zu schonen."

 

"Vielleicht hilft mir hier auch meine Erfahrung aus dem Enduro-Sport, denn in den ausgefahrenen Strecken erkenne ich die richtige Linie um schnell durchzukommen. Dieses Wissen haben wir in den Sieg umsetzen können."

 

Ob er seine Dominanz in der laufenden Saison weiter ausspielen kann, bezweifelt Corazza. "Es kommen noch Rallyes wo wir es deutlich schwerer haben werden. Unser Vorteil liegt klar in der Stärke des gesamten Teams und ich bin es meinen Jungs einfach schuldig, mein Bestes zu geben."

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