Clio R3 in der DRM

"Auf Schotter lernen"

Es soll das Jahr des Mark Wallenwein werden. Nach Abitur und Zivildienst widmet er sich jetzt voll und ganz seiner Leidenschaft, dem Rallyesport.

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In einer Talentsichtung des ADAC überzeugte der junge Stuttgarter die Jury und ging als Gewinner hervor. Die Pläne für das Studium wurden für ein Jahr nach hinten verschoben, denn Mark möchte mit aller Kraft seinen Lebenstraum verwirklichen.

 

In den letzten beiden Monaten wurden die Weichen für die motorsportliche Laufbahn von Mark Wallenwein gestellt. Hierzu wurde ein neues, stärkeres Fahrzeug angeschafft. Mit Unterstützung von Renault Deutschland wird er mit einem Renault Clio R3 an den Start gehen. Dabei setzt er weiterhin auf die Ansagen seines Heilbronner Copiloten Stefan Kopczyk: „Ich habe fast alle Veranstaltung mit Stefan bestritten und ich vertraue seinen Ansagen zu 100 Prozent. Ich bin froh, dass er weiterhin neben mir im Auto sitzt.“

 

„Wir möchten möglichst viele Veranstaltungen in diesem Jahr bestreiten. An oberster Stelle stehen gute Ergebnisse im Rahmen der geplanten WM-Läufe (drei Stück) und der Deutschen Rallye Meisterschaft. Wir hoffen damit den Erwartungen der ADAC Stiftung Sport und unserer Sponsoren gerecht zu werden“, blickt Mark voraus.

 

„Wie bereits vor zwei Jahren planen wir eine Kooperation mit dem Finnen Kari Hyttönen. Während Kari den Suzuki-Rallye-Cup in Deutschland nutzt, um das Fahren auf Asphalt weiter zu verbessern, gehe ich bei mindestens drei Rallyes in Finnland an den Start. Um den Schritt in die Weltmeisterschaft zu wagen, ist es verdammt wichtig auf Schotter schnell zu sein, dazu muss ich regelmäßig auf diesem Untergrund starten.“

 

Am kommenden Wochenende nimmt Mark an einem Fitnesstraining der ADAC Stiftung Sport am Chiemsee teil. Direkt im Anschluss startete er zu einem Fahrtraining nach Finnland, um an der Seite von Uwe Nittel in der Rallyeschule „Drift and Drive“ praktische Tipps zu erhalten. Danach kann er die gewonnen Erfahrungen bei einer Schneerallye weiter vertiefen. Wieder zu Hause angekommen muss er sich so schnell wie möglich an sein neues Arbeitsgerät gewöhnen. Hierzu plant er Starts im Rahmen der nationalen Rallyes „Südliche Weinstraße“ und „Unterland-Hohenlohe“

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