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Andreas Gerst: "Die schwerste Rallye meines Lebens..."

Für Andreas Gerst war die Eifel-Rallye keine einfache Veranstaltung, war doch kurz zuvor sein Beifahrer Bertram Schwalié bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

:: Andreas Gerst ::

Am Donnerstag vor der Veranstaltung war Bertram Schwalié, Co ? Pilot von Andreas Gerst, in seinem Privat Pkw auf dem Heimweg von seiner Arbeitstelle in Bellheim. Er wurde schuldlos in einen Verkehrsunfall verwickelt und erlag am Freitag Morgen seinen schweren Verletzungen.

 

Zunächst wurde der Start bei der Eifel Rallye sofort abgesagt, aber nach sehr langen Gesprächen mit Angehörigen und dem Team fiel immer wieder der gleiche Satz : "Bertram hat den Rallyesport und das Team geliebt, er hat gelebt für diesen Sport, er hätte gewollt dass wir fahren. Fahren wir für ihn!!! Wir fahren nicht für Skoda, für Punkte, für Sponsoren oder für das Team. Wir fahren einfach nur für ihn!!!? Irgendwann fiel eine sehr schwere Entscheidung für den Fahrer und das Team : "Wir starten für unseren Bert!"

 

Tanja Neidhöfer, eine sehr erfahrene Beifahrerin und Bekannte von Andreas Gerst übernahm einen sehr verantwortungsvollen Job und die Rallye wurde für Bertram Schwalié mit Platz 8 im Gesamtklassement und Platz 3 in der Klasse beendet.

Andreas Gerst : ? Das war die schwerste Rallye meines Lebens. Auch für das Team und Tanja, die mir sehr geholfen hat dies zu überstehen. Bertram war mein Co, ein Freund. Es ist unfassbar. Er wird immer bei uns sein. Da spreche ich im Namen des ganzen Teams.?

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