Volkswagen WRC-Projekt bestätigt

Erleichterung in Hannover. Der Volkswagen-Vorstand hat die Entscheidung, bis einschließlich 2019 an der Rallye-Weltmeisterschaft teilzunehmen, noch einmal bestätigt.

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Erleichterung in Hannover. Der Volkswagen-Vorstand hat die Entscheidung, bis einschließlich 2019 an der Rallye-Weltmeisterschaft teilzunehmen, noch einmal bestätigt.

Im Zuge des Abgasskandals wurde der VW-Vorstand fast komplett neu besetzt. Doch die Zusicherung der alten Chefetage, bis einschließlich 2019 an der Rallye-Weltmeisterschaft teilzunehmen, wurde vor kurzem auch von der neuen Konzernleitung noch einmal bestätigt.

„Der Rallye-WM ist unser Sport“, sagte der neue Markenvorstand Jürgen Stackmann gegenüber ‚Autocar’. „Wenn man die Ergebnisse betrachtet, haben wir unglaubliche Dinge in einer kurzen Zeit erreicht und das ist Motivation für das gesamte Unternehmen, weil es zeigt, was möglich ist, wenn man als Team zusammenarbeitet.“

Auch der neue Entwicklungsvorstand Frank Welsch, der sich während der Rallye Schweden erstmals einen Eindruck vor Ort verschaffte, bekräftigte das Engagement: „Wir haben die Arbeiten an unserem neuen Auto vor einiger Zeit begonnen und wir hoffen auch gegen die neuen Konkurrenten so erfolgreich zu bleiben, wie wir es zurzeit sind.“

Volkswagen-Motorsportchef Jost Capito hatte dem Vorstand in der entscheidenden Sitzung die weitere Zukunft der Meisterschaft und des Teams skizziert. Dabei scheint er erneut den richtigen Ton getroffen zu haben. Bereits im vergangenen Herbst hatte Capito Sparmaßnahmen initiiert, um die Zukunft des Projekts zu sichern. „Allerdings habe ich immer gesagt, dass die Maßnahmen nicht zu Lasten der Konkurrenzfähigkeit gehen dürfen. Wir sparen im Umfeld, bei den Tests und haben zum Beispiel nur noch eine Hospitality. Genauere Angaben machen wir aber nicht“, sagte Capito, der in Kürze Volkswagen Motorsport in Richtung McLaren verlassen wird.

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