Rallye Mexiko: Respekt vor dem 80 km-Brocken

Nach dem Besichtigen der neuen 80 Kilometern langen Prüfungen freuen sich die Fahrer auf die einzigartige Herausforderung im Finale der Rallye Mexiko.

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Nach dem Besichtigen der neuen 80 Kilometern langen Prüfungen freuen sich die Fahrer auf die einzigartige Herausforderung im Finale der Rallye Mexiko.

Sebastien Ogier ist begeistert. „Da ist alles drin was Mexiko zu bieten hat“, beschreibt der Weltmeister die neue 80 Kilometer lange Prüfung, mit der am Sonntagmorgen das Finale der Schotter-Rallye eingeläutet wird. „Zuerst kommen sehr schnelle Passagen, mit einigen Kuppen und Wasserdurchfahrten. Dann folgen auch sehr selektive und technische Abschnitte.“ 

Beifahrer Julien Ingrassia hat die 80 Kilometer auf 106 Seiten Aufschrieb verpackt und Ogier rechnet damit, dass er rund 50 Minuten für die Prüfung benötigen wird. „Ich freue mich richtig drauf. Hoffentlich habe ich am Sonntagmorgen eine ordentliche Startposition und kann dort nochmal den Unterschied machen. Aber ohne Zwischenzeiten ist es auf dieser langen Prüfung besonders schwierig einzuschätzen, wo man im Vergleich zur Konkurrenz steht“, sagte Ogier.

Auch Mads Östberg ist gespannt, ob und wie sich das Klassement am Sonntagmorgen noch einmal verschieben wird. „Es ist eine gewaltige Prüfung, aber auch grandios“, sagte der M-Sport-Pilot. „Eine Mischung aus vielen Prüfungen, die wir in der Vergangenheit bereits gefahren sind und es ist wirklich schön, dass diese am Sonntag noch einmal auf dem Programm stehen.“

"40 Sekunden sind nichts"

Vor allem die Eingliederung im Finale der Rallye Mexiko hat aus Sicht von Östberg einen besonderen Reiz. „Normalerweise gibst Du am Sonntag Vollgas, oder du schonst das Material. Auf dieser Prüfung können 40 Sekunden Abstand nichts sein. Man kann diese verlieren, oder aufholen“, sagte Östberg.

Jari-Matti Latvala schätzt das Ende der Prüfung als besondere Herausforderung an. „Die letzten zehn Kilometer sind enorm anspruchsvoll und verlangen noch einmal alles von einem. Aber man hat bereits 70 Kilometer abgespult und das macht es noch schwieriger.“

Hyundai-Pilot Thierry Neuville fasst die Sache mit einem Satz zusammen: „Eine große Herausforderung: Das Auto wir heiß laufen, die Reifen überhitzen und dein Kopf erst recht.“

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