Hoffnungsträger Hayden Paddon

Der Kampf um den Sieg in Schweden ist wohl vorüber. Aber Hayden Paddon hat eine fantastische Leistung abgeliefert und Ogier ordentlich unter Druck gesetzt. Das macht Lust auf mehr.

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Der Kampf um den Sieg in Schweden ist wohl vorüber. Aber Hayden Paddon hat eine fantastische Leistung abgeliefert und Ogier ordentlich unter Druck gesetzt. Das macht Lust auf mehr.

Den Titel „Fahrer des Wochenendes“ kann Hayden Paddon schon vor dem Ende der Rallye Schweden als eingesackt betrachten. Als sich alle schon auf einen Durchmarsch von Sébastien Ogier eingestellt hatten, machte Paddon die Sache noch einmal unerwartet spannend. Auf der WP „Vargasen“ nahm der Hyundai-Fahrer dem Weltmeister im VW Polo unglaubliche 24 Sekunden ab. Klar war Paddon durch die späte Startposition im Vorteil, trotzdem war das großes Kino.

Auf einmal war Paddon an Ogier dran. „Natürlich bin ich mit dem Tag mehr als glücklich. Wir haben wirklich das Beste aus der guten Startposition gemacht, die Fahrer vor uns haben die Strecke gesäubert und wir konnten zu Ogier aufschließen“, fasst Paddon zusammen. „Heute Nachmittag hatten wir keinen sichtbaren Vorteil mehr, aber wir liegen immer noch auf Platz zwei.“

Den Spitzenreiter anzugreifen macht für Paddon nun keinen Sinn mehr. Der Rückstand ist mit 17,1 Sekunden zu groß – bei einer ausstehenden WP. Außerdem startet Paddon nun direkt vor Ogier, die Streckenverhältnisse werden keine Rolle spielen. „Wir können nicht mehr um den Sieg kämpfen, zumindest nicht unter normalen Umständen. Aber ein Treppchen hier wäre ein fantastisches Resultat.“ Ogier weiß jetzt, wen er dieses Jahr besonders im Auge behalten muss.