Vier zusätzliche Reifen für Schweden-Starter

Die FIA hat auf die Bedenken der Fahrer reagiert und erlaubt vier zusätzliche Reifen für die Rallye Schweden.

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  • Winterliche Bedingungen herrschten nur bei den Schweden-Testfahrten

    Winterliche Bedingungen herrschten nur bei den Schweden-Testfahrten

Die FIA hat auf die Bedenken der Fahrer reagiert und erlaubt vier zusätzliche Reifen für die Rallye Schweden.

Nach dem ersten Recce-Tag hagelte es aus den Reihen der Fahrer deutliche Kritik an der geplanten Durchführung der Rallye Schweden. Statt Schnee und Eis gab es aufgeweichten Schotter, der eher an die Prüfungen in Wales erinnerten.

Niemand hat bislang Erfahrungen unter solche Bedingungen gesagt und deshalb kann niemand sagen, wie sehr die schmalen Spikereifen in Mitleidenschaft gezogen werden. Das erhöhte Sicherheitsrisiko sprach zwar bislang nur Weltmeister Sebastien Ogier offen an, aber auch viele andere Fahrer zeigten sich wenig erfreut über die aktuelle Situation.

Noch hält die FIA an der Durchführung der Rallye Schweden fest. In der Nacht fielen die Temperaturen zwar unter den Gefrierpunkt, doch es sind dauerhaft -10 Grad erforderlich, um für so viel Bodenfrost zu sorgen, damit die Strecken nicht aufbrechen. Immerhin gestattet die FIA die Verwendung von vier zusätzlichen Reifen für die Rallye Schweden. WRC-Pilot dürfen nun 28 statt 24 Pneus verwenden, die übrigen Starter 26 statt 22.

Am späten Nachmittag wollen sich FIA, Veranstalter, Teams und Reifenhersteller noch einmal zu Gesprächen zusammensetzen, um eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

Unterdessen müht sich der Veranstalter, die durch das Recce beschädigten Strecken wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen. Mit schwerem Gerät wurden in der Nacht die Prüfungen Vargåsen, Värmullåsen, Torsby und Fredriksberg eingeebnet.

VIDEO: Hyundai-Test Rallye Schweden


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