WRC2: Armin Kremer setzt auf Überseelauf in Mexiko

Nichts wird es aus der viermonatigen Wettbewerbspause für Armin Kremer. Nach dem starken Saisonauftakt hat sich der Skoda-Pilot entschieden, schon beim dritten WM-Lauf in Mexiko wieder an den Start zu gehen.

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  • Armin Kremer und Co Pirmin Winklhofer wollen in Mexiko hoch hinaus

    Armin Kremer und Co Pirmin Winklhofer wollen in Mexiko hoch hinaus

Nichts wird es aus der viermonatigen Wettbewerbspause für Armin Kremer. Nach dem starken Saisonauftakt hat sich der Skoda-Pilot entschieden, schon beim dritten WM-Lauf in Mexiko wieder an den Start zu gehen.

Auf dem Weg zur Zielrampe überfiel Armin Kremer die Idee, doch in Mexiko anzutreten und noch während seine Mannschaft den zehnten Gesamtrang feierte, machte sich Teamchef Raimund Baumschlager daran, die Planänderung in die Tat umzusetzen Eine echte Herausforderung nicht nur für den Österreicher, Kremer und Winklhofer müssen ebenso wie BBR-Chefingenieur Walter Illmer und ein Mechaniker schon eine knappe Woche vor dem eigentlichen WM-Lauf in die zentralmexikanische Höhe um das 1,6 Millionen Einwohner zählende Leon reisen.

„Als Armin mir in Monte Carlo von seiner Idee erzählte brauchte ich ein paar Minuten um es wirklich zu begreifen, schließlich ist Mexiko nicht gerade um die Ecke. Aber wir waren uns schnell einig, dass wir das zusammen umsetzen werden“, so Baumschlager. „An seiner Entscheidung in Mexiko zu starten sieht man wie sehr er für diesen Sport brennt und wie clever er ist. Denn nachdem klar war, dass weder das Skoda-Werksteam als auch M-Sport mit Monte-Sieger Elfyn Evans nach ihrer Teilnahme in Schweden auf einen Start in Mexiko verzichten, ist diese Taktik genau richtig. Vor allem wenn man wie Armin zu den Mitfavoriten um den Weltmeister-Titel in der WRC2 zählt."

Für Kremer ist Mexiko kein Neuland. Im Jahr 2013 war der Ex-Europameister schon einmal beim mexikanischen WM-Lauf am Start und konnte sich nach einer schwierigen Rallye über Klassenrang 4 und den 17. Platz in der Gesamtwertung freuen.

„Ich muss zugeben, dass ich nach dem gelungenen Saisonauftakt gerade bei der extremen Wettbewerbsdichte Lunte gerochen habe. Mexiko ist ein tolles Land und die Rallye eine ganz besondere Herausforderung. Aber genau das mag ich und hoffe ähnlich wie bei der Rallye Monte Carlo auch dort ganz vorne mitfahren zu können“, sagte Kremer.

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