Rallye Schweden unter Druck

Um auch in Zukunft Teil der Weltmeisterschaft zu sein, sollen die Schweden künftig mehr Geld an den WM-Promoter zahlen. Dieser droht offenbar mit Japan und Kanada als Ausweichmöglichkeit.

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  • In Schweden fürchtet man um die Zukunft als WM-Lauf

    In Schweden fürchtet man um die Zukunft als WM-Lauf

Um auch in Zukunft Teil der Weltmeisterschaft zu sein, sollen die Schweden künftig mehr Geld an den WM-Promoter zahlen. Dieser droht offenbar mit Japan und Kanada als Ausweichmöglichkeit.

Unruhe in Schweden. Der WM-Promoter will nach Angaben von Rallyeleiter Glenn Olsson eine Gebührenerhöhung von jährlich 200.000 Euro durchsetzen. Nur so könnte die Rallye Schweden ihren Platz bis 2019 in der Topliga behalten. 

„Im Moment können wir diesen Anstieg jedoch nicht finanzieren“, erklärte Olsson gegenüber schwedischen Medien.

Laut seiner Aussage hätte der WM-Promoter mit Japan und Kanada zwei Ausweichmöglichkeiten in der Hinterhand, falls Schweden sein WM-Prädikat nicht mehr stemmen kann. Spannende Frage dabei: Um welche Rallyes handelt es sich?

Am kommenden Wochenende findet in Japan die Tsumagoi Rally in der Gumna-Provinz statt - mit 16 Teilnehmern. Kanadas erste internationale Veranstaltung seit vielen Jahren, die Rallye Baie des Chaleurs, findet erst im Sommer statt. Beide Veranstalter haben keinerlei Erfahrungen mit WM-Läufen im Winter. Doch schon das Beispiel China zeigte, dass es möglich ist, in relativ kurzer Zeit eine bislang unbedeutende Rallye in die Weltmeisterschaft zu hieven. „Außerdem genießen sie die Unterstützung durch die Regierung und können zwischen vier und fünf Millionen Euro Budget pro Jahr aufbringen“, will Olsson wissen.