Neue Wege für Peugeot Rally Academy

Das vierte Jahr der Peugeot Rally Academy läutet eine neue Ära ein: Die Nachwuchsmannschaft wird mit zwei Teams bei ausgewählten Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft antreten.

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  • Peugeot setzt den Nachwuchs in der WRC2 und WRC3 ein

    Peugeot setzt den Nachwuchs in der WRC2 und WRC3 ein

Das vierte Jahr der Peugeot Rally Academy läutet eine neue Ära ein: Die Nachwuchsmannschaft wird mit zwei Teams bei ausgewählten Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft antreten.

Die Peugeot Rally Academy kehrt der Europameisterschaft den Rücken und lässt den Nachwuchs auf der großen WM-Bühne ran. José Suarez und Candido Carrera, Champions des 208 Rally Cup 2015, werden mit einem Peugeot 208 T16 in der WRC2-Wertung antreten, Jordan Berfa und Damien Augustin mit einem Peugeot 208 R2 in der WRC3-Wertung.

Die erste von fünf geplanten WM-Teilnahmen markiert gleich die prestigeträchtigste Veranstaltung des Jahres – die Rallye Monte-Carlo. 92 gemeldete Teams messen sich auf rund 380 Wertungskilometern und müssen dabei die typischen winterlichen Voraussetzungen meistern. Zusätzliche Herausforderung sowohl für Suarez/Carrera als auch für Berfa/Augustin: Beide Duos starten erstmals bei der „Monte“.

Suarez hatte bei einer Testfahrt die Möglichkeit, seinen Peugeot 208 T16 zum ersten Mal unter typischen Monte-Carlo-Bedingungen zu testen. „Ich bin sehr froh darüber, dieses Jahr ein Teil der Peugeot Rally Academy zu sein. Das ist ein wichtiger Schritt in meiner Karriere. Ich bin hoch motiviert“, sagt José Suarez. „Vergangene Woche konnten wir den 208 T16 bei Schneefall und im Regen testen. Ich bin zufrieden mit dem Setup. Der Start bei der Rallye Monte-Carlo bedeutet erst meine zweite Rallye in einem Auto der R5-Kategorie, deshalb werde ich sicher noch einiges lernen. Die WRC2-Klasse ist mit 15 Teilnehmern besetzt – ich hoffe auf ein gutes Resultat.“

Berfa wird die Rallye Monte-Carlo in einem Peugeot 208 R2 in Angriff nehmen – jenem Auto, mit dem er nach zwei Saisons im 208 Rally Cup vertraut ist. Der Franzose freut sich auf den Schlagabtausch mit acht anderen Startern in der WRC3-Klasse, von denen vier ebenso einen 208 R2 lenken: „ Ich peile einen Platz im Vorderfeld an. Damit das klappt, müssen wir ohne Probleme durchkommen und vom Start bis ins Ziel konzentriert bleiben. Die Rallye Monte-Carlo ist eine sehr lange und schwierige Veranstaltung.“