Armin Kremer ist erstaunt

Mit der legendären Rallye Monte Carlo beginnt für Armin Kremer die Rallyesaison 2016. Die Konkurrenzsituation in der WRC2 überrascht den Skoda-Piloten.

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  • Armin Kremer und Pirmin Winklhofer im Skoda Fabia R5

    Armin Kremer und Pirmin Winklhofer im Skoda Fabia R5

Mit der legendären Rallye Monte Carlo beginnt für Armin Kremer die Rallyesaison 2016. Die Konkurrenzsituation in der WRC2 überrascht den Skoda-Piloten.

Armin Kremer ist bereit für die Rallye Monte Carlo. Auf den WM-Auftakt in den winterlichen Seealpen hat sich der Ex-Europameister zusammen mit Co Pirmin Winklhofer und dem BRR-Team zwei Tage lang in Österreich vorbereitet. Bei nahezu idealen Bedingungen mit überfrorener Nässe und etwas Schnee konnten sie rund 90 Kilometer abspulen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den optimalen Einstellungen von Fahrwerk und Differenzialen, sowie dem Probieren verschiedener Reifenvarianten von Partner Pirelli. 

„Ich freue mich riesig, dass es wieder losgeht. Natürlich habe ich an die Rallye Monte Carlo nach unserem Podiumsplatz im Vorjahr nur die besten Erinnerungen und hoffe, dass wir erneut so ein Ergebnis einfahren können. Nichts Anderes ist unser Ziel, egal wie stark die Konkurrenz auch sein mag“, sagte Kremer, der beim Blick auf die Nennliste nach eigenen Angaben erstaunt war. „Schon im Vorjahr war der Wettbewerb in der WRC2 sehr hart. Aber nun tummeln sich neben zahlreichen erfahrenen Konkurrenten und hochtalentierten Fahrern gleich mehrere Werks- und werksunterstützte Teams in der Meisterschaft. Einfacher wird es dadurch sicher nicht, unterstreicht aber den hohen Stellenwert der WRC2. Der Favoritenkreis ist dementsprechend groß.“

Unterstützung vor Ort bekommt Kremer natürlich von BRR-Teamchef Raimund Baumschlager, der zusammen mit seinem Ingenieur Walter Illmer auch als Eisspion über die Prüfungen fahren wird. „Auch wenn ich uns nicht zu den Topfavoriten zählen mag, wollen wir die Profis auch in dieser Saison ärgern und peilen die Top-3 an“, setzt sich Kremer ein klares Ziel.