M-Sport kämpft noch um Finanzierung

Obwohl sich M-Sport in die Rallye-Weltmeisterschaft als Hersteller eingeschrieben hat, ist die gesamte Saison noch nicht finanziell gesichert. Priorität hat die Entwicklung des neuen World Rally Cars für 2017.

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  • Malcolm Wilson hat das Geld für eine volle WM-Saison noch nicht zusammen

    Malcolm Wilson hat das Geld für eine volle WM-Saison noch nicht zusammen

Obwohl sich M-Sport in die Rallye-Weltmeisterschaft als Hersteller eingeschrieben hat, ist die gesamte Saison noch nicht finanziell gesichert. Priorität hat die Entwicklung des neuen World Rally Cars für 2017.

Im Konzert der Werke spielt M-Sport weiterhin eine Ausnahmerolle. Seit dem Ausstieg von Ford kämpft die Rallyeschmiede von Malcolm Wilson jedes Jahr um das nötige Budget, damit zwei Ford Fiesta WRC an den Start gehen können. 

In diesem Jahr muss der Gürtel noch enger geschnallt werden. Nicht nur die Erweiterung der Saison auf 14 Läufe schlägt zu Buche, auch die Entwicklung des neuen World Rally Cars, das 2017 debütieren wird, frisst die knappen Ressourcen. „Dieses Auto hat für uns Priorität“, macht Wilson gegenüber Autosport klar.

Zwar hat sich M-Sport nach langem Zögern in die Herstellerwertung eingeschrieben, doch eine Bestätigung für den Start bei allen 14 Läufen ist das noch nicht, obwohl dies vom Reglement verlangt wird. „Ich kann noch nicht definitiv sagen, dass wir bei jedem WM-Lauf dabei sein werden“, so Wilson.

Mit seinen beiden neuen Fahrern Mads Östberg und Eric Camilli hat Wilson bislang nur über die Testfahrten im ersten Halbjahr gesprochen. „Danach müssen wir sehen, wo sie in der Meisterschaft stehen und was mit dem neuen Auto notwendig ist“, so Wilson.

M-Sport muss bis zum Start der Rallye Monte Carlo sein endgültiges Programm vorstellen.