Toyota GT86 CS-R3 feiert Premiere

Mit einem 250 PS starken Hecktriebler meldet sich die Toyota Motorsport GmbH (TMG) in der Rallyeszene zu Wort. Bei der Rallye Deutschland feiert der GT86 CS-R3 seine Premiere und wird von Isolde Holderied als Vorwagen gesteuert.

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  • PROTOTYP: Der im Rahmen der Rallye Deutschland eingesetzte GT86 besitzt noch nicht die endgültige R3-Spezifikation

    PROTOTYP: Der im Rahmen der Rallye Deutschland eingesetzte GT86 besitzt noch nicht die endgültige R3-Spezifikation

  • PROTOTYP: Der im Rahmen der Rallye Deutschland eingesetzte GT86 besitzt noch nicht die endgültige R3-Spezifikation

Mit einem 250 PS starken Hecktriebler meldet sich die Toyota Motorsport GmbH (TMG) in der Rallyeszene zu Wort. Bei der Rallye Deutschland feiert der GT86 CS-R3 seine Premiere und wird von Isolde Holderied als Vorwagen gesteuert.

Der Fahrspaß soll zurückkehren! Nach diesem Motto entwickelte TMG den GT86 CS-R3, der als Hecktriebler eine Sonderrolle in einer Kategorie einnimmt, die aktuell vom frontgetriebenen Citroën DS3 dominiert wird.

Damit sich die GT86-Besitzer nicht hinter der Konkurrenz verstecken müssen, tunte TMG den Zweiliter-Boxermotor auf bis zu 250 PS. Möglich machte den Leistungssprung nicht nur eine neue Software, sondern auch ein höheres Verdichtungsverhältnis, oder eine veränderte Nockenwelle. Übertragen wird die Kraft mit einem sequenziellen Sechsgang-Getriebe. Die Fahrwerksänderungen umfassen Aufhängungskits für Schotterstrecken und Asphaltpisten sowie spezielle Querlenker. Während der einjährigen Entwicklungszeit speckte der GT86 deutlich ab, um das erlaubte Mindestgewicht von 1.080 kg zu erreichen. 

„Das Interesse an diesem Auto hat unsere Erwartungen längst übertroffen und wir sind gespannt auf die ersten Eindrücke von Kunden und Fans“, so TMG-Ingenieur Nico Ehlert.

Was in dem neuen CS-R3 steckt, soll Toyota-Urgestein Isolde Holderied im Rahmen der Rallye Deutschland (21. bis 24. August) zeigen. Sie wird den GT86 als Vorwagen steuern und den Einsatz nutzen, um die Entwicklung des Fahrzeugs weiter voranzutreiben. Anschließend wollen die TMG-Techniker die endgültigen Spezifikationen festlegen, damit die Homologation pünktlich zum nächstjährigen Saisonstart erfolgen kann. Erst dann wird feststehen, wie viel Geld die Kundschaft auf den Tisch legen muss, damit man den GT86 CS-R3 ab dem ersten Quartal 2015 sein eigenen nennen kann. TMG peilt nach eigenen Angaben einen „mit anderen R3-Modellen vergleichbaren Preis“ an.

Yaris WRC auf Asphalt

Unterdessen geht ein weiteres Rallye-Projekt von TMG in seine nächste Entwicklungsphase. Im Gegensatz zum GT86 CS-R3 ist das Thema ‚Yaris WRC’ jedoch weiterhin Verschlusssache. Aus Japan fehlt weiterhin eine offizielles Erklärung bezüglich einer Rückkehr in die Rallye-WM, aber bei der Motorsporttochter will man im Falle eines Falles gerüstet sein. Deshalb stehen nach den ersten Schottertests nun die Probefahrten mit dem Yaris WRC auf Asphalt an. 

Galerie: Yaris WRC Schotter-Test


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