WRC und R5: M-Sport legt beim Motor weiter nach

Der Ford Fiesta R5 Evo konnte bei den ersten Einsätzen auf Anhieb überzeugen, doch M-Sport hat noch weitere Pfeile im Köcher. Spätestens im Mai soll die stärkere Ausbaustufe des Vierzylinder-Turbos erhältlich sein. Davon profitiert auch das World Rally Car.

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  • Auch der Motor des Ford Fiesta WRC wird verbessert

Der Ford Fiesta R5 Evo konnte bei den ersten Einsätzen auf Anhieb überzeugen, doch M-Sport hat noch weitere Pfeile im Köcher. Spätestens im Mai soll die stärkere Ausbaustufe des Vierzylinder-Turbos erhältlich sein. Davon profitiert auch das World Rally Car.

Seit dem Debüt des neuen Ford Fiesta R5 Evo ist die Nachfrage bei M-Sport wieder deutlich angestiegen. Das Auto konnte in den Händen von Werksfahrer Elfyn Evans sowohl bei den WM-Läufen in Monte Carlo und Schweden überzeugen, wie auch beim Auftakt der britischen Meisterschaft, den der Waliser überlegen gewinnen konnte. Der Werbefeldzug von M-Sport-Chef Malcolm Wilson war ein voller Erfolg, die Auftragsbücher sind erneut gut gefüllt.

Damit die Nachfrage nach dem Fiesta auch in Zukunft nicht nachlässt, wird es in Kürze ein neue Ausbaustufe des 1,6-Vierzylinder-Turbos geben. Im Frühjahr dürfen sich die Kunden auf noch mehr Leistung und Drehmoment freuen, obwohl M-Sport schon beim Debüt der Evo-Stufe ein großer Schritt nach vorne gelang. „Es geht vorrangig um die Software“, verrät Malcolm Wilson. „Zum Saisonbeginn waren wir noch nicht ganz soweit. Aber ab Mai werden sich die Fahrer über noch ein wenig mehr Leistung, vor allem aber einen breiteren und auch besseren Drehmomentverlauf freuen können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Software-Update für den R5 Evo-Motor ab der Rallye Portugal zur Verfügung steht.“

Von den Verbesserungen wird auch das World Rally Car profitieren. „Auch hier arbeiten wir schon seit einigen Wochen an einem neuen Motorenprogramm“, so Wilson. „In Mexiko haben wir erneut gesehen, dass wir in diesem Bereich zügig nachlegen müssen. Unsere Fahrer haben die neue Software schon getestet und den Unterschied sofort gespürt.“

Spätestens wenn die Rallye-WM nach Europa zurückkehrt, dürfen sich Mads Östberg und Eric Camilli über mehr Leistung freuen. „Vielleicht klappt es ja auch schon für Argentinien“, sagt Wilson abschließend und hofft, dass Östberg mit einem weiteren Podiumsplatz seinen zweiten WM-Rang festigen kann.

GALERIE: Rallye Mexiko


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