Toyota-Projekt liegt im Zeitplan

Auch Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen und sein neuer Sportdirektor Jarmo Lehtinen sind Zaungäste des Saisonauftakts in Monte Carlo. Die Stimmung ist bei beiden gut, denn ihr WRC-Projekt liegt im Zeitplan.

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Auch Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen und sein neuer Sportdirektor Jarmo Lehtinen sind Zaungäste des Saisonauftakts in Monte Carlo. Die Stimmung ist bei beiden gut, denn ihr WRC-Projekt liegt im Zeitplan.

Tommi Mäkinen gibt sich im Servicepark der Rallye Monte Carlo die Ehre. Der Toyota-Teamchef will nicht nur den Kontakt zur Szene halten und sich auf den neuesten Stand der Dinge bringen, er geht zusammen mit seinem Sportdirektor Jarmo Lehtinen auch gezielt auf Personalsuche. Vor allem bei M-Sport beobachtet man das Treiben der beiden Finnen mit einem gewissen Argwohn. Wie bereits beim Einstieg von Volkswagen und Hyundai, verlor das Team von Malcolm Wilson viele gute Mitarbeiter an die Konkurrenz. 

Mittlerweile ist das neue Toyota-Team auf 40 Leute angewachsen und die Arbeiten am neuen World Rally Car laufen auf Hochtouren. „Die CAD-Entwicklung des Autos ist abgeschlossen, gerade bauen wir das Chassis für den ersten Prototypen auf. Ab März wollen wir mit den Testfahrten beginnen“, bestätigte Lehtinen. Damit wäre Toyota der erste Hersteller, der mit einem WRC, das komplett nach 2017er Reglement entstand, den Testbetrieb aufnimmt.

Wo genau das Rollout und die ersten Probefahrten stattfinden, steht aktuell noch nicht fest. Im März dürfte Väterchen Frost die Teambasis im finnischen Jyväskylä noch fest in seiner Hand halten, ein Ausweichen in südliche Gefilde ist also unausweichlich.

Auch der Fahrer, der den Yaris WRC steuern wird, ist noch unbekannt. „Es geistern ja ein paar Namen in der Szene umher und es ist kein Geheimnis, dass Mikko Hirvonen und Juho Hänninen uns als Testfahrer zur Verfügung stehen“, so Lehtinen.