28.09.2012 | 18:15 | Autor: Michael Heimrich

WRC-2, WRC-3 und Junior-WM

Ab Januar heißt es Umdenken in der Rallye-WM. Die SWRC heißt künftig WRC-2, die PWRC wird zur WRC-3 und die Akademie bekommt den bekannten Namen Junior-WM zugeteilt.

Die FIA überarbeitet die Struktur der Weltmeisterschaft. Die Super2000-WM (SWRC) heißt künftig WRC-2 in der Allradfahrzeuge (R5, R4, Super2000) antreten. Titel werden für Teams, Fahrer und Beifahrer vergeben. Gezählt werden die sechs besten Ergebnisse auf sieben Läufen. Ein spezieller Cup für Gruppe-N-Autos wird ebenfalls zur WRC-2 gehören.


Die aktuelle Produktionswagen-WM (PWRC) wird durch die WRC-3 abgelöst, in der Fronttriebler (R3, R2, und R1) gewertet werden. Hier gibt es ebenfalls Titel für Teams, Fahrer und Beifahrer, hier werden nur fünf von sechs Läufen gewertet. Die aktuelle WM-Akademie wird wieder in Junior-Weltmeisterschaft umbenannt.


Um die Kosten zu reduzieren und die WM attraktiver für Fahrer zu machen, müssen WM-Teams künftig nur noch einen statt zwei Überseeeinsätze bestreiten, jedoch weiterhin an mindestens sieben WM-Läufen teilnehmen. Ebenfalls aus Gründen der Kostenreduzierung müssen Fahrer, die nicht für die Hersteller-Wertung angemeldet sind, nicht zwingend den letzten Homologationsstand verwenden. Dies gilt auch für S2000-Fahrzeuge mit 1,6-Liter-Turbo.


Aus Sicherheitsgründen darf jedes Team mit einem World Rally Car ab sofort bei Asphaltläufen sogenannte Schotterspione einsetzen, die vorab noch einmal die Prüfungen befahren.

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