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23.04.2012 | 09:24 | Autor: Michael Heimrich

Loeb grübelt über richtige Taktik

Die Enttäuschung über seinen Ausfall in Portugal ist längst verschwunden, Sebastien Loeb blickt nach Argentinien. Beim Klassiker in Südamerika haben sich die Bedingungen deutlich verändert, entsprechend viele Gedanken macht sich der Weltmeister um die beste Taktik.

Seit sechs Jahren kennt die Rallye Argentinien nur einen Gewinner: Sebastien Loeb! Damit es mit dem siebten Sieg in Folge klappt, brütet der Weltmeister seit Tagen mit dem Citroën-Team über die richtige Taktik.

 

Die Argentinier sind dem Wunsch von FIA-Präsident Jean Todt gefolgt und haben die Länge deutlich erhöht. Ihr WM-Lauf führt über insgesamt 19 Prüfungen mit insgesamt 502,73 Wertungskilometern.

 

"Die Startposition für die erste Etappe zu wählen, wird uns wirklich Kopfschmerzen bereiten", erklärte Sebastien Loeb. "In Portugal sind wir ein kalkuliertes Risiko eingegangen, indem wir als erste auf die Strecke gegangen sind, weil an diesem Tag nur 35 Wertungskilometern auf dem Programm standen. In Argentinien sind am Freitag mehr als 200 Kilometer zu fahren. Wenn es regnet, müssen wir vorne starten, damit wir uns nicht durch den Matsch wühlen müssen. Wenn es trocken ist, starten wir sicherlich besser um Position 15."

 

Trotz des Ausfalls in Portugal konnte Loeb seine WM-Führung behaupten. Doch die Verfolger haben ihren Rückstand verkürzen können, Petter Solberg (Ford) liegt nur noch vier Zähler zurück. Entsprechend motiviert zeigt sich Loeb: "Nach der Enttäuschung in Portugal bin ich fest entschlossen, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren, besonders bei dieser Rallye mit seiner einzigartigen Atmosphäre."

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