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28.03.2012 | 10:17 | Autor: Michael Heimrich

Mikko und die Handbremse

Sebastien Loeb erwartet in Portugal klare Antworten über den aktuellen Leistungsstand der Teams. Sein Teamkollege Mikko Hirvonen feilt unterdessen am Fahrstil, denn noch steht der Finne mit dem DS3 zu oft quer.

„Dies ist die erste Rallye, bei der wir die wahre Stärke der Teams erfahren werden“, vermutet Sébastien Loeb vor dem Start der Rallye Portugal. „In Mexiko haben wir gesehen, dass unsere Konkurrenten erhebliche Fortschritte gemacht haben, und dies bei einem Wettbewerb, in dem sie zuvor nicht allzu gut abgeschnitten haben. Wenn das auch für Portugal gilt, werden wir ein sehr enges Rennen erleben. Was uns betrifft, so hatten wir eine gute Vorbereitung. Unser Citroën DS3 WRC ist seit Saisonbeginn auf allen Belägen schnell unterwegs, und ich denke, das wird in Portugal nicht anders sein.“

 

Mikko Hirvonen liegt nach seinem vierten Platz in Monte-Carlo und seinen zweiten Plätzen in Schweden und Mexiko derzeit auf dem zweiten Rang in der Fahrer-Weltmeisterschaft, 16 Punkte hinter seinem Teamkameraden. Der Finne spürt, dass er in seinem Citroën DS3 WRC bei jeder Rallye Fortschritte macht.

 

„Ich fühle mich gut gerüstet für diese Rallye. In Mexiko konnte ich einige gute Zeiten herausfahren und war am ersten Tag ganz nah an Sébastien dran. Ich muss meinen Fahrstil noch mehr an den Citroën DS3 WRC anpassen“, räumt der Finne ein. „Ich mache oft zu viel Druck und stehe dann mit dem Auto quer. Die Ingenieure wollten sogar schon die Handbremse entfernen! Wenn ich so fahre, sind meine Zeiten nicht so gut. Deshalb muss ich weiter daran arbeiten, aber ich denke, dass ich es in Portugal besser machen werde.“

 

VIDEO: Sebastien Loeb / Daniel Elena - Fafe World Rally Sprint

 

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