06.01.2012 | 10:16 | Autor: Martin Holmes

Mini: Die Bedingungen der FIA

Die nachträgliche Einschreibung von Prodrive-Mini in Herstellerwertung der Weltmeisterschaft 2012 hat die FIA an klare Bedingungen geknüpft. Auch was die künftige Homologation des Autos angeht, werden eindeutige Forderungen gestellt.

Bei der FIA ist man bereit, das gültige Reglement zu brechen und Prodrive-Mini nachträglich die Einschreibung als Hersteller zu gestatten. Allerdings geschieht dies unter strengen Auflagen und ist nur 2012 möglich.

 

Zuerst muss sich das Team zur Teilnahme an mindestens sieben WM-Läufen (fünf in Europa, zwei in Übersee) verpflichten. Zweitens müssen Citroën und Ford der Einschreibung zustimmen. Drittens werden die Testtage und die Zahl der erlaubten Ersatzteile proportional zu den tatsächlichen Einsätzen gekürzt und viertens lässt die FIA keine M2-Registrierungen von Kundenteams zu, solange Prodrive diese Bedingungen nicht akzeptiert hat.

 

Was die kommenden Homologationen des John Cooper Works WRC angeht, vor allem der Einsatz der zulässigen Verbesserungen, den sogenannten "Jokern", kommt es auf BMW an. Die FIA legt Wert darauf, dass die Mini-Mutter diese Homologationen anmeldet. Doch eine Entscheidung darüber wird erst in der nächsten BMW-Vorstandssitzung fallen, die wenige Tage vor der Rallye Schweden stattfindet.

 

Für Prodrive läuft bereits die Uhr. Die FIA gab der Motorsportschmiede nur wenige Tage Zeit, um über dieses Angebot zu beraten.

 

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