21.08.2012 | 15:58 | Autor: Michael Heimrich

Streckenänderung erforderlich

Die Arbö-Rallye erhielt in diesen Tagen hinsichtlich ihrer Streckenführung gegenüber der ursprünglichen Planung eine bedeutsame Veränderung.

Die seit Jahrzehnten zwar gefürchtete, aber auch beliebte Prüfung "Rundkurs Treglwang" nahe Trieben, wurde aufgrund der Umweltschäden nach der ursprünglichen Planung aus dem Roadbook in der bisherigen Form nicht nur verändert, sondern vollkommen gestrichen.

 

Anstatt des für das Publikum so markanten Rundkurses, der aufgrund der Vermurungs-Schäden zum Zeitpunkt der Rallye noch nicht befahrbar sein wird, hat Rallye-Veranstalter Kurt Gutternigg entschieden, die alljährlich zwei Mal zu fahrende und bei den Teams sehr beliebte Königsetappe "Kaiserau" diesmal gleich drei Mal zu befahren. "Eine gute Alternative", wie aus dem Kreis der Aktiven schon zu hören war.

 

"Kaiserau", das ist ein Kurs, der nicht nur extrem anspruchsvoll, sondern eine der österreich-weit attraktivsten "Berg-Überquerungen im Renntempo" ist: Auf der einen Seite liegt die Stadt Trieben, auf der anderen der Stiftsort Admont. Und dazwischen rund 1000 Kurven und mehr als 800 Höhenmeter.

 

Dass die in- und ausländischen Teams in allen bewerteten Klassen die "Kaiserau" dennoch nicht als die für Sieg und Niederlage entscheidende "Bewertung" betrachten, liegt seit dem Vorjahr an der erstmals gefahrenen WP "Oberweng". Dort fiel 2011 die Hauptentscheidung für viele Teams zwischen Ausfall und Platzierung. "Von Rosenau nach Edlbach", so nennt sich voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder der Schwanengesang für einige vorzeitig Ausgeschiedene: Und das gleich am ersten Tag! Bleibt nur zu hoffen, dass Raimund Baumschlagers schärfste Rivalen ihren Boliden nicht gleich vor dem Haus des frischgebackenen Champion, das direkt an der Strecke liegt, unfreiwillig abstellen.

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