Corazza: Augenringe zu Ostern

Für Peter Corazza kam es bei der Wikinger-Rallye knüppeldick. Ein kapitaler Motorschaden und Brand beschädigte den Mitsubishi Lancer Evo9 erheblich. Jetzt kämpft er um den Start beim Heimspiel im Erzgebirge.

02.04.2012 11:31 Autor:  Michael Heimrich
  • RÜCKSCHLAG: Mitsubishi-Pilot Peter Corazza wird weiterhin vom Pech verfolgt

    RÜCKSCHLAG: Mitsubishi-Pilot Peter Corazza wird weiterhin vom Pech verfolgt

Die Pechsträhne von Peter Corazza setzt sich mit unveränderter Härte fort. Im hohen Norden zwang ein mechanischer Schaden an einem Kolbenbolzen zur vorzeitigen Aufgabe bei der Wikinger-Rallye. Damit nicht genug, der ungewöhnliche Defekt hatte auch noch weitreichende Nebenwirkungen.

 

"Nicht nur der Motor ist kaputt gegangen, es wurde außerdem der Kabelbaum und das Differenzial beschädigt. Außerdem entstand noch ein Riss im Getriebegehäuse. Das Pleuel hat den Block förmlich zerschlagen", erklärte Peter Corazza.

 

Den Frust über den Ausfall hat er mittlerweile besiegt, jetzt geht es darum, das Auto möglichst rasch wieder einsatzbereit zu machen.

 

"Ich bin glücklich und dankbar, dass meine Servicejungs schon wieder einen neuen Motor in unser Fahrzeug einbauen. Auch meine Sponsoren ziehen in dieser schwierigen Situation mit. Das gibt mir die nötige Extraportion Motivation um bei dem ganzen Pech immer weiter zu machen", sagte Peter Corazza. "Wir geben alles, damit wir beim nächsten DRM-Lauf in Hessen und natürlich bei der Rallye Erzgebirge  dabei sein können. Auch während der Osterfeiertage wird deshalb das Licht in der Werkstatt nicht ausgehen. Da sind Augenringe garantiert."

 

VIDEO: Scuderia Corazza Pfalz-Westrich-Rallye 2012