07.11.2011 | 12:13 | Autor: Michael Heimrich

Warmbold mit Mini in die DRM?

Antony Warmbold bastelt eifrig an seinem Comeback. Der ehemalige WM-Pilot hat dabei auch den Start mit einem Mini S2000 in der Deutschen Meisterschaft im Auge.

Von 2003 bis 2005 startete Antony Warmbold mit einem privaten Ford Focus WRC in der Weltmeisterschaft. Anschließend fehlten die notwendigen Mittel um das Programm fortzusetzen und der Sohn des bekannten Rallyefahrers Achim Warmbold musste eine Zwangspause einlegen.

 

In diesem Jahr meldete sich der 33-jährige wieder zurück. Zunächst gab er viele Interna aus der Zusammenarbeit mit M-Sport in seinem Internetblog preis. Gleichzeitig probierte er den neuen Mini WRC aus und versuchte an alte Kontakte in der Szene anzuknüpfen. "Ich habe in den vergangenen Wochen mit vielen Leuten aus dem deutschen Motorsport gesprochen. Dabei wurde ich oft nach meinem Vater gefragt und warum ich nie in Deutschland - abgesehen von zwei WM-Starts 2003 und 2004 - gefahren sei. Ich habe es sehr bedauert, dass ich meine Karriere nicht in Deutschland begonnen habe, denn hier sind meine Wurzeln und mein Vater war mit Toyota und BMW zwei Mal Meister", so Warmbold.

 

Während der Gespräche reifte der Plan in der Deutschen Rallye Meisterschaft anzutreten. "Ich glaube es ist niemals zu spät und arbeite intensiv an einem Programm um 2012 in der DRM zu starten", verrät Antony Warmbold auf Nachfrage. Nach der Testfahrt im Mini liegt die Wahl des Einsatzfahrzeuges auf der Hand. "Noch weiß ich nichts über mein künftiges Auto, aber es würde Sinn machen mit dem Mini zu starten, allein durch den historischen Zusammenhang mit meinem Vater, der im BMW nicht nur Meister war, sondern zusammen mit Jean Todt auch die Alpenfahrt gewann. Eine gewisse Verbindung zum BMW-Konzern ist also vorhanden."

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