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20.10.2008 | 11:59 | Autor: MH

"War die richtige Entscheidung"

Das Abenteuer ist geglückt, Fahrer und Fans sind zufrieden. Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann haben die Lausitz-Rallye ohne Probleme überstanden.

Im Ziel der Lausitz-Rallye gab es bei Kahle Motorsport nur zufriedene Gesichter, als der Porsche 911 GT3 von Matthias Kahle und Thomas Schünemann auf Platz Acht der DRM-Wertung über die Rampe rollte. Die beiden hatten sich als einziges Team getraut, erstmalig in der Lausitz einen Porsche an den Start zu bringen. Die 150 Wertungsprüfungskilometer im Tagebaugebiet bei Weißwasser schienen dem eigentlich für die Rundstrecke konzipierten Hecktriebler wenig ausgemacht zu haben.

 

Im Vorfeld der Rallye hatte das Team vor allem mit der hohen Abnutzung der Winterreifen gehadert – da es keine 18-Zoll-Schotterreifen gibt, musste das Team auf Winterpneus ausweichen. Doch diese bereiteten Kahle und Schünemann bei ihrer spektakulären Fahrt durch die Lausitz keine Probleme mehr. Dabei kam dem Porsche auch der sonst ungeliebte Regen zu Gute. Das Gewitter am Freitagnachmittag verhagelte der Porsche-Crew zwar den Start in der Rallye, durch den Niederschlag waren die Pisten allerdings rutschiger und matschiger als noch bei den Testfahrten und damit die Belastung auf die Reifen geringer. Eine angeschlagene Felge war somit das größte technische Problem am Porsche.

 

Speziell die ausgefahrenen Strecken beim zweiten Durchgang forderten den Porsche 911 GT3 bei seinem Schotterdebüt. Neben Platz Acht in der DRM-Wertung brachte dem Team der Auftritt in der Lausitz reichlich Sympathiepunkte bei den Zuschauern. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir dieses Jahr mit dem Porsche fahren“, erklärt Rekordchampion Kahle. „Da lag es uns sehr am Herzen, unseren Fans den Porsche auch bei der Lausitz zu zeigen. Ich denke, das war die vollkommen richtige Entscheidung. Es war eine tolle Rallye mit vielen Zuschauern und tollen Strecken. Ich danke vor allem meinen Mechanikern, die das Auto perfekt vorbereitet haben. Wir hatten während der Rallye null Probleme, obwohl die Strecken sehr hart waren. Das ist ein schöner Saisonabschluss für uns.“

 

„Wir haben unser Ziel erreicht“, resümiert Thomas Schünemann. „Der Porsche kann eine Rallye wie die Lausitz durchfahren und eine relativ gute Platzierung erreichen. Die Rallye hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Zuschauerkulisse ist wirklich beeindruckend. Mich persönlich hat die gute Traktion des Porsche aus schnellen Kurven heraus erstaunt. Auf der Geraden sind wir bis zu 207 km/h gefahren, das haben wohl noch nicht viele im 911 GT3 auf Schotter geschafft.“

 

Die Bilder der Lausitz-Rallye 2008...

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